Samsung Galaxy S8 ist leicht zerbrechlich: Reparaturshops freuen sich

Rafael Thiel 11

Nicht nur Freunde eleganter Smartphones freuen sich angesichts des futuristisch anmutenden Galaxy S8, auch Betreiber von Reparaturshops reiben sich angesichts der fragilen Bauweise die Hände. „Es wird definitiv kaputt gehen, da besteht kein Zweifel“, heißt es aus der Branche.

Samsung Galaxy S8: Der Test.

Das Galaxy S8 vereint alles, was Reparaturshops glücklich macht: Es ist populär, teuer und zerbrechlich. Wie zerbrechlich, legte die Stiftung Warentest kürzlich dar. In ihrem Test des Galaxy S8 war die Rede von einer „Blamage im Falltest“. Aufgrund der Bauweise des Geräts, wo die gläserne Rück- und Vorderseite nahtlos in den Rahmen übergeht, reichen leichte Stöße beziehungsweise Stürze aus geringer Höhe schon aus, um einen Riss oder Schlimmeres zu hinterlassen – und das bei den Preisen:

Ähnliches berichten auch einige Reparaturshops, laut denen schon am Tag nach dem Marktstart des Galaxy S8 die ersten Anfragen bezüglich Displayglas-Austausch reinkamen. Den Reparaturläden zugute kommt auch, dass die Ersatzteile vergleichsweise billig sind, weswegen einerseits die Marge attraktiver ausfällt und andererseits die Kunden mit niedrigeren Preisen angelockt werden können. Beim Galaxy S7 kostete ein Ersatzdisplay rund 300 US-Dollar, beim Galaxy S8 sind es nur knapp 200 US-Dollar – damit können Reparaturshops sogar viele Smartphone-Versicherungen unterbieten.

Samsung Galaxy S8: Reparatur lohnt sich trotzdem

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Ein neues Galaxy S8 kostet aktuell rund 800 Euro; eine Reparatur ist also in jedem Fall günstiger als ein Neukauf. Der geringere Reparaturpreis entschuldigt zwar nicht die fragile Bauweise, ausbalanciert mit der dadurch erzielten Optik des Galaxy S8 hat Samsung aber unterm Strich vermutlich nicht so viel falsch gemacht. Die guten Verkaufszahlen sprechen dafür. Außerdem greifen die meisten Nutzer ohnehin zu Schutzhüllen oder -folien.

Quelle: Motherboard via SamMobile

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