Samsung Galaxy Xcover 2 im Test: Hält ganz schön viel aus, das Teil!

Kamal Nicholas 2

Im Zuge des Samsung Xcover Camps hatte ich nun ja die Möglichkeit, das Outdoor-Smartphone namens Galaxy Xcover 2 auf Herz und Nieren zu testen. Was ich von dem recht günstigen Android-Smartphone halte, erfahrt ihr hier in meinem Testbericht.

Die meisten Outdoor-Smartphones gefallen mir persönlich nicht besonders gut. Das Xcover 2 allerdings finde ich eigentlich sogar ganz schick. Zumindest für solch eine Art von Smartphone. Auch schick ist natürlich die Active-Variante des Flaggschiffes S4, allerdings spielt die in einer etwas anderen Preisklasse. Aber hier soll es ja nun auch nicht um das S4 Active gehen, sondern eben um das Xcover 2. Unser Cutter Malte hat dazu mal ein Video geschnitten (und sich dabei ein wenig ausgetobt), in dem ihr seht, wie wir das Gerät malträtiert haben. Und ja, es funktioniert noch, auch wenn es am Ende explodiert.

Samsung Xcover 2 Stresstest Montage.

Design, Verarbeitung und Haptik 

In Sachen Design geht es beim Xcover 2 natürlich recht robust zur Sache. Das Gerät ist in zwei verschiedenen Farben verfügbar, einmal in Anthrazit/Schwarz und einmal in Rot/Schwarz. Während die letzte Variante etwas sportlicher wirkt, gefällt mir persönlich die unauffälligere Version doch etwas besser.

Xcover2

 

Die hintere Abdeckung ist im Gegensatz zu normalen Smartphones wesentlich griffiger gestaltet, außerdem wird diese mittels einer kleinen Schraube fest verkeilt, sodass auch kein Wasser in das Gerät gelangt.

Auch die Seiten des Xcover 2 sind beide etwas griffiger gestaltet, als dies bei normalen Smartphones der Fall ist. Allerdings wäre hier meiner Meinung nach ein anderes Material besser gewesen, das weniger rutschig ist. Dazu aber etwas später mehr. Die Eingänge für den Kopfhörer und das Netzteil werden beide mittels einer Plastikkappe verschlossen, sodass auch hier kein Wasser oder Dreck reinkommen kann. Bisher sitzt hier auch noch alles sehr gut, ausgeleiert ist auch nach intensiverem Test bisher nichts.

Mit seinem 4 Zoll großen Display liegt das Gerät sehr gut in der Hand, dank der hervorstehenden Knöpfe (Lautstärke, Kamera, Menüknöpfe, Ein-/Ausschalter, lässt sich das Gerät auch relativ problemlos mit Handschuhen bedienen.

Etwas, sagen wir „günstiger“ fühlt sich das Display an. Dies kann zum einen daran liegen, dass es etwas stärker beschichtet ist, um so besser gegen Kratzer und Schäden zu schützen.oder aber es liegt einfach daran, dass das Gerät eben alles in allem sehr viel günstiger ist, als die ganzen Highend-Geräte da draußen.

Software 

Getestet habe ich das Xcover 2 mit der Android-Version 4.1.2. Insgesamt läuft das System recht flüssig. Wie man es von Samsung kennt, sind hier von vornherein auch schon jede Menge anderer Apps vorinstalliert, die aus dem eigenen Unternehmen stammen, So finden sich unter anderem Chat On, S Suggest, S Planner und mehr auf dem Gerät. Ganz gut gefallen hat mir die App Noom Cardio Trainer, die beim Aufzeichnen der persönlichen Aktivitäten behilflich ist.

Leistung 

Natürlich geht es bei einem Gerät wie dem Xcover 2 weniger um große Leistung sondern darum,dass das Gerät auch in etwas raueren Gefilden problemlos mitmacht. Für tägliche Anwendungen wie SMS, gelegentliches Surfen, Telefonieren und die ein oder andere Casual-App spielen ist das Gerät mit seinem 1 GHz Dual Core Prozessor natürlich absolut ausreichend.

Was etwas stört ist, dass das gerät mit gerade einmal 4 GB internem Speicher ausgestattet ist. Diesen voll zu kriegen, geht dann doch etwas schneller als gedacht. Ganz problemlos auf den SD-Speicherplatz zurückzugreifen war es trotz der richtigen Einstellungen bei einigen der anderen Xcover Camp-Teilnehmern (die alle auch mit einem Xcover 2 ausgestattet waren) dann leider nicht. Mit Umwegen ging das dann zwar auch, etwas mehr Benutzerfreundlichkeit könnte man hier allerdings schon erwarten.

 Bildergalerie


Auf Seite 2 geht es weiter mit der Kamera, dem Praxis-Einsatz und meinem Fazit

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