Kamera, Praxis-Erfahrung und Fazit

Kamal Nicholas 2

Kamera 

Mit der 5 MP Kamera und dem dazugehörigen Blitz kann man schon ganz vernünftige Bildergebisse zustande bringen. Natürlich sollte man auch hier nicht zu viel erwarten, aber für ein paar Schnappschüsse aus dem Urlaub reicht das allemal. Von der Frontkamera, die nur mit VGA (also 640 x 480 Pixeln) aufnimmt, kann man das allerdings nicht behaupten. Hier sind die Bildergebnisse doch ganz schön schrottig  und erinnern ziemlich stark an Screenshots aus alten VHS-FIlme:

Sehr gut gefällt mir, dass das Xcover 2 von Haus aus mit einem dedizierten Kameraknopf ausgestattet ist. Diesen kann man so einstellen, dass man aus dem Lockscreen direkt über den Kamera-Auslöser die Foto-App öffnen kann, um so ein Bild zu schießen. Etwas schade ist hier allerdings, wie lange dieser Vorgang dann aber in der Praxis dauert, da vom Drücken des Knopfes bis zum Öffnen der App ca. 3 Sekunden vergehen. Das klingt vielleicht nicht lang, wenn man aber (gerade in der Wildnis) schnell ein Bild machen möchte, fühlt sich das doch sehr lang an.

Testfotos

Akku

Seinen Lebenssaft erhält das Xcover 2 von einem 1700 mAh Akku. Besonders viel ist das zwar nicht, alles in allem hält das Gerät aber wie auch die meisten anderen aktuellen Smartphones rund einen Tag durch, je nachdem, wie man damit umgeht. Auch hier also keine unangenehmen Überraschungen. 

Das Xcover 2 in der Praxis 

Während des Xcover Camps wurde mein Xcover 2 ins Wasser geworfen, im Schnee vergraben, mit Füßen getreten, durch die Gegend geworfenund im Sand vergraben. Und es funktioniert weiterhin reibungslos. Erwähnt werden muss allerdings, dass das Gerät erst einmal fachmännisch gereinigt werden musste, nachdem ich es in Kies unter Wasser eingegraben und mit dem Fuß malträtiert habe. Fachmännisch heißt in diesem Fall, dass eine Teilnehmerin mit ihren Fingernägeln feine Steinchen aus den Rändern der Knöpfe heraus pulen musste, da diese sich dort abgelagert hatten und so die Knöpfe verkanteten. Mittlerweile funktionieren diese aber wieder tadellos.

Auch das Display hat ziemlich gelitten, wie auf den Bilder zu sehen ist, auch dies ist den feinen Kieselsteinen im Wasser zu verdanken.
Ansonsten hat das Gerät wirklich alles mitgemacht, selbst Videoaufnahmen, die an Land gestartet wurden, liefen einwandfrei weiter, nachdem wir in sehr kaltes Wasser gesprungen sind.

Wie erwähnt ist die seitliche Konstruktion des Xcover 2 nicht ganz optimal gelöst, da hier glattes Polycarbonat eingesetzt wurde. Zwar finden sich dort auch ein paar Noppen, die für eine bessere Griffigkeit sorgen sollen, dennoch ist mir das Gerät mehrmals aus der Hand gerutscht.

Was mir auch noch sehr gut gefällt ist, das man über das Menü dem Lautstärkeregler die Taschenlampe zuordnen kann. Diese kann man dann sogar dann bedienen, wenn das Telefon im Ruhemodus ist.

Mein Fazit

Wer auf der Suche nach einem stabilen und robusten Smartphone ist, das so einiges ab kann und das auch mal etwas extremere Wetterbedingungen mit links wegsteckt, wird mit dem Samsung Galaxy Xcover 2 ein sehr gutes Gerät finden.Vor allem angesichts des günstigen Preises ( zu haben). Natürlich gibt es für diesen Preis ein paar Abstriche, die man hinnehmen muss (Bildqualität, Rechenleistung) aber für den Outdoor-Einsatz hat sich das Gerät allemal sehr gut unter Beweis gestellt.

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