Outdoor Special: Xperia Active und Utano T180 Barrier im Hands-On

Andre Reinhardt 1
Outdoor Special: Xperia Active und Utano T180 Barrier im Hands-On

Erst einmal ein Dankeschön an getgoods.de, die uns diese Geräte zur Verfügung gestellt haben. Wir von Giga wollen viel Interaktivität mit den Lesern. Das beinhaltet dann natürlich auch beispielsweise für euch Auswahlmöglichkeiten bei kommenden Reviews.

Deshalb habe ich letztens euch in Facebook gefragt, welche Art Testbericht ihr gerne als nächstes sehen würdet. Zur Auswahl standen Einsteiger-Smartphone, Einsteiger-Tablet, Mittelklasse-Smartphone und Mittelklasse-Tablet. Ihr habt das Ganze dann noch etwas spezifiziert. Unter anderem kamen dann Vorschläge wie ein Outdoor-Handy oder ein Gerät, welches etwas exotischer ist.

Dies kombiniert mit dem Wunsch nach einem Mittelklasse-Smartphone ließ geradezu eindeutig die Wahl auf das Utano T180 fallen. Diese, eher weniger bekannte Firma, hat ein robustes Handy im Gepäck, welches bereits für deutlich unter 300 Euro erworben werden kann.

Da wir aber sowieso relativ wenig zum Thema Outdoor in der letzten Zeit gebracht haben, hielt ich einen Vergleich von zwei Geräten dieser Art mit umfangreichen Reviews für sinnvoll. Als Herausforderer für das Utano kommt dann das Sony Ericsson Xperia Active daher. Dieses ist nicht ganz so robust wie das T180, kostet aber auch 100 Euro weniger.

Beide Geräte sollen einem über Stock und Stein folgen. Das Active ist staubgeschützt und wasserdicht ist es immerhin bis zu einem Meter Tiefe für 30 Minuten. Wasser- und staubgeschützt ist auch das Barrier T180, beide Geräte sind nach der Schutzart IP67 konstruiert.

Gleich werde ich mehr von meinen ersten Eindrücken berichten. Zuerst einmal die technischen Spezifikationen beider Smartphones.

Utano T180 Barrier

  • 3,2 Zoll-Display mit 480×320 Pixeln
  • 800 Mhz-Prozessor
  • Android 2.2
  • Dual-Simkartenschacht
  • Quadband-GSM
  • 512 MB ROM
  • 256 MB RAM
  • microSD-Kartenschacht
  • 3,5 mm Klinkenanschluss
  • microUSB
  • HSDPA, GPS, WLAN
  • 5 Megapixel-Kamera hinten, 0,3 Megapixel-Kamera vorne
  • HD-Videoaufnahme
  • 2000 mAh-Akku
  • Zubehör; Karabiner, Kopfhörer, Anleitung, Lade- und Datenkabel

Sony Ericsson Xperia Active

  • 3,0 Zoll-Display mit 480×320 Pixeln
  • 1 GHz-Prozessor
  • 2.3 Gingerbread
  • 512 MB RAM
  • 1 GB ROM
  • 2 GB microSD-Speicherkarte
  • microSD-Kartenschacht
  • 3,5 mm Klinkenanschluss
  • microUSB
  • HSDPA, GPS, WLAN
  • 5 Megapixel-Hauptkamera
  • HD-Videoaufnahme
  • 1200 mAh Akku
  • Zubehör; Sportarmband-Halterung, Kopfhörer, Wechselcover, Handschlaufe, Anleitung, Lade -und Datenkabel

Beides liest sich akzeptabel. Hier steckt zwar kein High-End drin aber das Hauptaugenmerk steckt nun einmal im Äußeren. Hier wirkt das Utano im Gegensatz zum Active sehr brachial. Eine komplette Hartgummi-Ummantelung kleidet das T180 und lässt es sehr stoßfest wirken.

Die Verarbeitung fällt auch wortwörtlich ins Gewicht, denn mit 203 Gramm wiegt es beinahe doppelt soviel wie der Sony Ericsson-Konkurrent (111 Gramm). Ohne Werkzeug bekommt man das Utano auch erst gar nicht auf. Der Akkudeckel ist durch zwei Schrauben geschützt. Um an den Kopfhörer-Anschluss und den microUSB-Port zu kommen, muss man ebenfalls den Schraubenzieher bemühen.

Die 3 Hardware-Tasten (Kamera, Lautstärkewippe und Ein/Ausschalter) sind ebenfalls aus hartem Gummi. Das trägt zum Schutz bei, jedoch lassen sich die Knöpfe nur mit relativ viel Kraftaufwand betätigen. Die Arbeitsgeschwindigkeit des Gerätes geht auf den ersten Blick durchaus in Ordnung. Der niedrige RAM scheint zumindest bei den Standard-Anwendungen nicht zu stören.

Wenn wir schon bei Apps sind – hier zeigt sich Utano geizig. Dateimanager, Soundrekorder, Notepad, Weltzeit- und Stoppuhr sind die einzigen Extra-Anwendungen. Tracking, Kompass- oder Sport-Anwendungen fehlen. Das Display hat einen recht guten Blickwinkel und reagiert zügig auf Eingaben. Die Helligkeit ist sehr hoch.

Beim Homescreen-Wechsel fällt einem jedoch auf, dass der Bildschirm Schlieren bildet. Zwar nicht in störendem Ausmaße aber wahrnehmbar. Als besonderes Zubehör erhält man einen Karabinerhaken mit integriertem Kompass. Kommen wir wieder zum Active. Dieses ist deutlich schmaler und wirkt auch etwas weniger robust.

Werkzeug benötigt man nicht, um die Unterschale zu lösen. Diese ist ebenfalls gummiert, wenngleich weicher als beim Utano. Hat man die Unterseite entfernt, muss man noch eine zweite Abdeckung aushebeln, um an SIM- und Speicherkarte, sowie den Akku zu kommen. Eine zweite Oberschale in Weiß liegt bei.

Diese ist aber aus hartem Plastik und wirkt nicht so stabil, wie die schwarze Variante. MicroUSB und Kopfhörer-Anschlüsse sind mit einer Plastikklappe geschützt. Auch hier wird kein Schraubenzieher benötigt. Gerade in Sonys Parade-Disziplin, dem Display, enttäuschte mich das Active. Selbst bei höchster Einstellung ist es sehr dunkel.

Die Oberfläche ist im Sony Ericsson-typischen Stil mit den 4 Symbolen in jeder Ecke gehalten und weist viele nützliche Widgets auf. Bei den Programmen zeigt man sich ebenfalls spendabler. Ein Kompass und Fitness-Apps sind unter anderem vertreten. Beide Smartphones machen auf mich bisher einen brauchbaren Eindruck. Doch mehr wird der Alltag zeigen.

 

Zu den Kommentaren

Kommentare zu diesem Artikel

Weitere Themen

Neue Artikel von GIGA ANDROID

  • Samsung Galaxy A40: Screenshot erstellen – so geht’s

    Samsung Galaxy A40: Screenshot erstellen – so geht’s

    Wenn ihr auf eurem Handy ein Abbild des angezeigten Bildschirms machen wollt, klappt das mit einem Samsung-Smartphone auf verschiedene Weise. GIGA zeigt euch in diesem Artikel, wie ihr auf eurem Samsung Galaxy A40 einen Screenshot erstellen könnt.
    Robert Kägler
  • Unerwarteter Kassenschlager: Dieses Handy rollt die Verkaufscharts auf

    Unerwarteter Kassenschlager: Dieses Handy rollt die Verkaufscharts auf

    Weder Samsung noch Huawei: Still und leise hat sich ein Handy eines ganz anderen Herstellers an die Spitze der Verkaufscharts bei Amazon gesetzt. Das könnte an der besonders guten Kamera liegen – und vielleicht auch am Preis. In Deutschland hingegen hat das Handy ein kleines Problem, wie sich zeigt.
    Simon Stich 1
* Werbung