Das Display ist mit die beste Neuerung im Xperia Z3. Es ist mit über 600 Candela wirklich sehr hell, stellenweise wurden sogar über 630 Candela gemessen. Der Abstand zwischen Display-Glas und Touch-Panel ist sehr gering, man hat fast das Gefühl direkt drauf zu fassen. Das kannte ich bisher nur vom iPhone. Die Farben wirken leider insgesamt etwas fader, kühler, dennoch angenehm. Der Blickwinkel ist zwar besser geworden, kommt aber nicht an HTC, Samsung oder Apple heran. Die anfällige Displayfolie hat Sony anscheinend komplett aufgegeben. Sehr schön!

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Leistung

Apps starten fix, es gibt keine Mikroruckler und alles ist flüssig. Auch wenn Sony das System nur minimale angepasst hat: Das Z3 ist einfach ein positiver Benchmark für Samsung und Co. die trotzt Octa-Core ganz gern mal ohne große Aufgaben vor sich hin ruckeln. Im stromsparenden Stamina-Modus kann es auch beim Z3 mal zu Mikro-Rucklern kommen. Das ist aber sehr selten und verschmerzbar, wenn man bedenkt wie Sony mit dem Energiehaushalt umzugehen weiß.

Akkulaufzeit

In Sachen Akkulaufzeit überrascht das Z3 nochmal um einiges. Im Standby (W-Lan aktiv, keine SIM-Karte im Gerät) verbraucht das Z3 sehr wenig Energie, das kennt man an einigen Stellen auch anders. In meinem Urlaub konnte das Z3 als Musikanlage per Bluetooth und als Schnappschuss-Knipse überzeugen. Insgesamt kam ich hier auf 3 Tage, 19 Stunden und 5 Minuten Laufzeit! Der rapide Fall kam dann durch einen Tag in Puerto de Mogán. Da musste die Kamera dann doch einige Stunden kräftig herhalten.

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Im Alltag überzeugt das Z3 ebenfalls. Mehrfach kam ich über eine Laufzeit von knapp 2 Tagen bei rund 5 Stunden Display-On Zeit. Das sind super Werte! Allerdings bekommt man den Akku als Heavy-User auch an einem Tag mit 4 Stunden Display-On Zeit leer.

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