Nicht nachmachen: Xiaomi-Chef nutzt Smartphone als Nussknacker

Simon Stich

Das Smartphone als Nussknacker: Xiaomi-Chef Lin Bin ist von der Widerstandsfähigkeit des neuen Redmi Note 7 so sehr überzeugt, dass er mit dem Handy zwei Walnüsse knackt. Irgendwie beeindruckend – aber bitte nicht nachmachen.

Nicht nachmachen: Xiaomi-Chef nutzt Smartphone als Nussknacker
Bildquelle: Xiaomi / Weibo.

Xiaomi Redmi Note 7 im Nussknacker-Test

Mittlerweile haben wir uns daran gewöhnt, schon so gut wie alles über ein Smartphone zu wissen, bevor es auf den Markt gekommen ist. Eine Frage bleibt aber leider immer unbeantwortet: Können wir mit dem Handy auch Nüsse knacken? Jetzt hat sich Lin Bin, Präsident von Xiaomi und Mitgründer des Unternehmens, endlich auch dieser Frage gewidmet. Zumindest beim Xiaomi Redmi Note 7 können wir Entwarnung geben, wie ein Posting bei Weibo (via GSMArena) belegt – Walnüsse kann das Smartphone mit etwas Kraft und mit der nötigen Willensstärke tatsächlich zertrümmern. Von einer Nachahmung raten wir aber dringend ab.

Mit voller Wucht auf die Nüsse: Lin Bin unterlegt die Widerstandsfähigkeit des Xiaomi Redmi Note 7.

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Xiaomi Redmi Note 7: Hinweise auf Kamera-Update?

Das kurze Video oben wurde mit dem Xiaomi Mi 8 aufgenommen, welches Videos mit 960 Bildern pro Sekunde erstellen kann. Beim Redmi Note 7 ist bislang schon nach 120 Bildern pro Sekunde Schluss. Die ganze Nussknacker-Aktion könnte als Hinweis ausgelegt werden, dass Xiaomi auch dem neuen Note-Smartphone eine höhere FPS-Zahl gönnen könnte. Offiziell unterstützt der verbaute Prozessor bis zu 480 Bilder pro Sekunde, wenn die Auflösung heruntergeschraubt wird. Mittels Interpolation könnte der Hersteller auch beim Redmi Note 7 bessere Zeitlupenaufnahmen ermöglichen. Schon beim Mi 8 Lite hatte sich Xiaomi bereits ins Zeug gelegt und Hardware-Einschränkungen mittels eigener Optimierungen übergangen.

Ob das Redmi Note 7 ein solches Kamera-Update bekommt, ist bislang nicht mehr als Spekulation. Als gesichert gilt aber jetzt schon, dass Xiaomis Nachtmodus den Weg auf das Smartphone finden wird. Damit sollen die Bilder, die mit bis zu 48 MP möglich sind, auch bei schlechten Lichtverhältnissen eine bessere Figur abgeben. Ein entsprechendes Update der Software wurde auf der Weibo-Seite des Herstellers bereits angekündigt. Wann es an die Nutzer verteilt wird, hat Xiaomi bislang aber noch nicht verraten.

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Xiaomi Redmi Note 7 nur in China

Ob es das Smartphone nach Deutschland schafft, ist weiter unklar. In China hat der Verkauf am 15. Januar begonnen. Xiaomi bietet das Redmi Note 7 dort in drei verschiedenen Varianten und drei Farben an, die sich in Sachen Arbeits- und Festspeicher unterscheiden. Die günstigste Version mit 3 GB RAM und 32 GB Speicher kann in China für umgerechnet 130 Euro erstanden werden. Für 6 GB RAM und 6 GB Speicher werden auch nur etwas mehr als 175 Euro fällig. Die Dual-Kamera mit 48 MP und 5 MP ist bei allen Modellen verbaut. Sollte das Handy auch hierzulande verkauft werden, ist wie immer mit höheren Preisen zu rechnen.

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