Kostenlose Unternehmenssoftware: Die besten Programme

Marco Kratzenberg

Wer eine Firma neu eröffnet muss am Anfang aufpassen, dass ihn die Investitionen nicht auffressen. Und als gute Möglichkeit des Sparens hat sich mittlerweile die Softwareszene herausgestellt. Es gibt einfach alles kostenlos, dass man für ein Unternehmen nutzen kann.

Angefangen bei den Office-Programmen, über Adress- und Terminplaner, bis hin zu Lohn- und Personalverwaltungen ist alles kostenlos zu bekommen. Manchmal sogar ohne jegliche Einschränkung und oft genug so, dass man sich hinter der kommerziellen Konkurrenz nicht verstecken muss.

Kostenlose Unternehmenssoftware: Office-Programme

Eine große, internationale Community pflegt und entwickelt das kostenlose Office-Programm OpenOffice. Es bietet unter einer Oberfläche alle Anwendungen, wie wir sie aus MS-Office kennen – nur eben kostenlos und unter anderem Namen. Dabei handelt es sich nicht um eine Programmkopie, sondern eine vollständige Eigenentwicklung, die schon seit Jahren weltweit etabliert ist und dementsprechend immer auf dem aktuellsten Stand.

So versteht es sich von selbst, dass Writer (das Schreibprogramm), Calc (die Tabellenkalkulation) und Impress (das Präsentationsprogramm) die Dateiformate von Word, Excel und Powerpoint lesen und schreiben kann. Außerdem gehören noch das Grafikprogramm Draw, der Formeleditor Math sowie die Datenbankanwendung Base zu dem Paket. Die verschiedenen Module sind gut aufeinander abgestimmt, so dass der Austausch von Daten untereinander auch kein Problem darstellt. Und die Oberfläche ist selbstverständlich komplett deutsch – wie auch die Rechtschreibkontrolle und der Thesaurus.

OpenOffice eignet sich also für private Zwecke, für die Uni und eben auch für Unternehmen. Da der wichtigste Punkt, der reibungslose Datenaustausch, gesichert ist und OpenOffice in jedem Umfeld ohne Kosten eingesetzt werden darf, muss man nicht mal dann „umsteigen“, wenn die Firma endlich Gewinn abwirft. Ich kann damit alle Aufgaben erledigen, für die ich ansonsten MS-Office nutzen würde und spare eine Menge Geld, denn die Einzelplatzlizenz von Microsoft kostet im gewerblichen Umfeld fast 300 Euro!

Kostenlose Unternehmenssoftware: Terminplanung und Adressen

Mit OpenOffice kann man seine Adressen ja auch schon verwalten und hat so immerhin den Vorteil, die aus der Tabellenkalkulation bzw. der Datenbankanwendung heraus gleich in Serienbriefe überführen zu können. Doch so richtig praktisch ist das im Arbeitsalltag nicht.

Nun kann man sich verschiedene Einzelmodule suchen und seine Büroarbeit damit planen, aber praktischer ist es auf jeden Fall, wenn man auch hier wieder etwas findet, dass alle Aufgaben unter einer Oberfläche erledigen kann. Für diese Zwecke empfiehlt sich der „Personal Information Manager“ EssentialPIM Free. Es gibt das Programm in verschiedenen Versionen. Doch bereits die kostenlose Free-Version dieser Unternehmenssoftware enthält alle wichtigen Funktionen zur Verwaltung der Kontakte. Eine umfangreiche Adressverwaltung bildet den Kern der Software. Hinzu kommen eine sehr leistungsfähige Terminverwaltung und eine Möglichkeit der Speicherung von strukturierten Notizen und Passwörtern. Das alles, in Kombination mit einem cleveren Passwortschutz, machen EssentialPIM zur idealen Lösung für die Verwaltung von Adressen und Terminen. Und in der – ebenfalls kostenlosen – portablen Version kann man all seine Daten auch noch auf einem USB-Stick mitführen.

Cool: Die kommerzielle Version kostet nur knapp 30 Euro und unterstützt dann unter anderem die Speicherung der Datenbank in der Cloud.

Microsoft Office oder eine kostenlose Alternative?

Microsoft Office war lange Zeit die unangefochtene Nummer Eins bei Büro-Software. Inzwischen gibt es aber zahlreiche Alternativen, die man sich kostenlos herunterladen kann. Was nutzt ihr lieber? Nehmt an unserer Umfrage teil und erfahrt, wie die anderen Leser abgestimmt haben!

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