Die Festplatte bei Windows XP defragmentieren - so wird's gemacht!

Marco Kratzenberg

Die Einführung des NTFS-Dateisystems mit Windows XP hat dafür gesorgt, dass die Festplatten nicht mehr so stark fragmentieren. Trotzdem sammeln sich aber auch hier nach und nach immer mehr verteilte Datenstücke an. Dann wird es Zeit, die Festplatte zu defragmentieren.

Die Festplatte bei Windows XP defragmentieren - so wird's gemacht!

Eine kleinere Clustergröße sowie eine intelligentere Datenverteilung auf einer XP-Festplatte führen im Ergebnis zu einer geringeren Datenzerschneidung. Kleine Dateien werden nicht mehr auf Cluster verteilt, die jede Menge freien Raum lassen. Und außerdem sorgt das NTFS-System dafür, dass Dateien möglichst am Stück abgelegt werden. Dennoch kommt es im Laufe der Zeit zu Dateifragmenten und soll die Platte nicht zusehends langsamer werden, muss man sie defragmentieren. Dazu bietet das Betriebssystem ein spezielles Werkzeug an, das bereits dazugehört. Und so arbeitet es…

Festplatte defragmentieren mit XP

Auf dem Desktop befindet sich das Icon „Arbeitsplatz“ und ein Doppelklick darauf zeigt uns die angeschlossenen Laufwerke. Um ein oder gleich mehrere Laufwerke unter Windows XP zu defragmentieren, finden wir hier das richtige Tool. Es verbirgt sich im Eigenschaftenmenü der Laufwerke, das wir erreichen, wenn wir ein beliebiges Laufwerk mit der rechten Maustaste anklicken. Daraufhin öffnet sich das Kontextmenü, das ganz unten den Eintrag „Eigenschaften“ aufweist.

Ein Klick darauf öffnet ein Fenster, das uns viele Tools und Eigenschaften zum angeklickten Laufwerk aufzeigt. Für die Laufwerksdefragmentierung ist es egal, welches Laufwerk man angeklickt hat. In diesem Fall führen alle Wege zu dem Tool, das dann alle verfügbaren Laufwerke anzeigt. Oben in diesem Fenster befinden sich 5 Kartenreiter. Unser gesuchtes Programm findet sich unter „Extras“.

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Welcher Optionen gibt es beim Defragmentieren in Windows XP?

Ein Klick auf „Jetzt defragmentieren“ startet das XP-eigene Defragmentierungsprogramm. Der erste Schritt sollte eine Analyse des IST-Zustandes sein. Denn unter Umständen ist eine Defragmentierung gar nicht notwendig. Hierzu klickt man auf „Überprüfen“. Nun arbeitet die Platte einige Sekunden bis Minuten vor sich hin, um uns anschließend mitzuteilen, wie hoch der Defragmentierungsgrad ist und ob eine Defragmentierung nötig ist. Diese Aussage ist natürlich keine Vorschrift. Letztlich entscheidet der Benutzer darüber, ob er defragmentieren will – oder eben nicht.

Die Überprüfung zeigt uns auch eine Art Strichbild an, das uns zeigen soll, wie die Datenverteilung auf der Platte aussieht. Verschiedene Farben zeigen an, ob Daten fragmentiert sind. Der Klick auf „Defragmentieren“ startet den Vorgang. Und nun kann man sich meist mit etwas anderem beschäftigen. Je nach Zustand der Platte dauert das schon mal. Manchmal sogar eine Stunde. Es ist allerdings möglich, in dieser Zeit weiterzuarbeiten. Doch das ist eher kontraproduktiv, weil der Defragmentierungsvorgang die Platte stark beschäftigt und zusätzliche Datenzugriffe das Ganze noch mehr verlangsamen.

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