Eine Festplatte partitionieren unter Windows 7 - so wird's gemacht!

Marco Kratzenberg 1

Will man unter Windows 7 eine Festplatte partitionieren, dann geht das auch mit Bordmitteln. Doch die Datenträgerverwaltung von Windows ist ziemlich unhandlich. Besser, man setzt dazu eines der vielen kostenlosen Spezialprogramme ein.

Eine Festplatte partitionieren unter Windows 7 - so wird's gemacht!

Das Partitionieren einer Festplatte ist nur der erste Schritt einer Reihe von Aktionen, die aus einer Festplatte ein brauchbares Laufwerk machen – oder mehrere. Denn eigentlich ist eine Festplatte erst einmal ja nichts anderes, als ein Stapel magnetisierter Scheiben. Das Partitionieren macht daraus einen zugreifbaren Datenträger. Das Formatieren macht daraus ein Laufwerk.

Festplatten partitionieren unter Windows 7: Die Basics

In der Regel bekommt man Festplatten heute im Handel bereits fertig partitioniert und formatiert. Doch wenn man eigene Vorstellungen von der Aufteilung eines Laufwerkes hat, dann muss man es eben neu partitionieren. So sind beispielsweise neu gekaufte Rechner oft so eingerichtet, dass es ein Systemlaufwerk C: sowie ein Rettungslaufwerk D: gibt. Letzteres ist in der Regel nicht besonders groß und wenn man der Meinung ist, die Restorefunktion lieber von einer DVD starten zu wollen, kann man dieses zweite Laufwerk aufgeben und den Platz Laufwerk C: zuschlagen.

Eine andere Möglichkeit ist z.B., mehreren Benutzern eines PC jeweils ein eigenes Laufwerk für ihre Daten zuzuweisen. Papa hat Laufwerk C:, Mama hat Laufwerk D: und Sohnemann bekommt den Buchstaben E: zum Speichern der eigenen Daten. In diesem Fall würde man eine unter Windows 7 Festplatte eben neu partitionieren und die einzelnen Partitionen dann formatieren.

Wichtig bei diesem Vorhaben ist, dass sich noch nicht so viele Daten auf dem Laufwerk befinden! Zur Erklärung: Angenommen wir haben eine Festplatte von 1.000 GB. Bislang sind nur 100 GB davon belegt und 900 GB sind frei. Nun könnten wir das Laufwerk C: auf (sagen wir mal) 200 GB verkleinern und hätten anschließend eine zweite Partition, die noch 800 GB hat. Die unterteilen wir nochmal in je 400 GB und haben am Ende, nach der Formatierung der beiden Folgepartitionen, insgesamt 3 Laufwerke auf der Festplatte.

Wären nun aber bereits 800 GB belegt gewesen, dann wäre das die Mindestgröße des ersten Laufwerkes gewesen. Es denn, wir würden gewissermaßen den Inhalt hinter der 200 GB-Marke „abschneiden“ und wegwerfen. Dann wäre er aber verloren. Partitionierungstools können den Laufwerksinhalt nicht neu verteilen.

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25 Situationen, in denen Windows vollkommen versagt hat.

Festplatten partitionieren unter Windows 7: Die Schritte

Wie schon erwähnt, stellt auch Windows 7 ein Werkzeug bereit, um Festplatten zu partitionieren. In der Systemsteuerung finden wir den Bereich „Verwaltung“, der enthält die „Computerverwaltung“ und dort finden wir die „Datenträgerverwaltung“. Sie bietet uns einfache Funktionen zur Veränderung von Partitionen, Neupartitionierung und Formatierung von Festplatten.

Für grundlegende Aufgaben reicht dieses Programm definitiv aus. Eine neue Festplatte können wir hiermit schnell partitionieren und anschließend gleich formatieren. Sogar Laufwerksbuchstaben lassen sich nachträglich ändern. Partitionen kann es sogar verkleinern oder erweitern. Also eigentlich alles, was man braucht. Eine bisschen außer Acht gelassen wird hier allerdings die Sicherheit. Partitionsänderungen sind ein massiver Eingriff ins System, bei dem sogar Datenverlust droht. Wenn da etwas schief geht, bietet uns Windows 7 keine Rettung an.

Tools wie die Partition Wizard Home Edition haben da schon mehr zu bieten. Das – für Privatanwender – kostenlose Programm erfüllt alle oben aufgeführten Aufgaben, aber zusätzlich gibt es dort auch noch einen Programmteil, der sich mit der Wiederherstellung kaputter Daten beschäftigt. Das sind nicht nur gelöschte Dateien, sondern auch vermeintlich nicht mehr auffindbare Partitionen.

Im Hauptprogramm gibt es einen Button, der uns zur Downloadseite eines CD-Images führt. Dieses bootbare CD-Abbild enthält den MiniTool Partition Wizard und gibt uns die Chance, den Rechner auch zu starten und evtl. zu reparieren, wenn der Versuch der Neupartitionierung schiefgegangen ist.

Was war dein erstes Betriebssystem? (egal ob Desktop oder Mobile)

Mein erstes Betriebssystem war Windows 3.1. Danach kam Windows 98, ME, XP und 7. Vista, Windows 8 oder Windows 10 sind nicht meine Betriebssysteme. Mittlerweile bin ich bei Linux Mint Cinnamon gelandet. Wie sehen eure Erfahrungen aus? Schreibt sie uns gerne in die Kommentare.

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