Act of Aggression von den französischen Eugen Systems wird ein klassisches Echtzeit-Strategiespiel im Sinne von Command and Conquer: Generals werden. Denn die Handlung spielt in naher Zukunft und umfasst drei Fraktionen mit spürbaren Unterschieden im Gameplay. Und sogar der gute alte Basisbau ist wieder dabei!

 

Act of Aggression

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Act of Aggression
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In den 2020er Jahren herrscht Krieg! Denn ein mysteriöses Kartell hat soeben den chinesischen Finanzmarkt lahmgelegt und somit China als Supermacht aus dem Rennen geworfen. Und auch die USA sind aus der Krise geschwächt hervorgegangen und können sich kaum noch ihr eigenes Militär leisten. Und genau in diesem Moment bläst das Kartell mit skrupellosen Söldnern und gestohlenen High-Tech-Waffen zum Großangriff und nur die UN-Sondertruppe namens Chimera steht den USA gegen das Kartell bei.

Act of Aggression: Drei Fraktionen im Konflikt

Die drei genannten Fraktionen, US-Army, Kartell und Chimera, sind in Act of Aggression (im Multiplayer-Modus) spielbar und bringen eine Vielzahl von Fahrzeugen, Fliegern und Infanteristen ins Spiel. Dabei wird jede Armee einen eigenen Stil haben, der einzigartige Taktiken ermöglicht und voraussetzt. Die Solo-Kampagne wird sich jedoch auf Chimera konzentrieren und nur in speziellen Missionen einen Blick hinter die Kulissen ermöglichen.

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Sieht aus wie C&C-Generals, ist aber Act of Aggression!

Im Kampf setzt die US-Army nach wie vor auf klassische Armee-Hardware wie den Kampfpanzer M1A2 Abrams, den Blackhawk-Helikopter oder die guten alten Marines. Das Kartell wiederum scheint direkt aus der Zukunft zu stammen, denn sie haben Tarnvorrichtungen und Railguns. Die vor allem aus Europa stammende Chimera-Spezialtruppe ist wiederum ein guter Kompromiss aus High-Tech und Standard-Armee.

Schaffe schaffe, Basis baue!

Lange Zeit war das Basis-Bauen eine verpönte Tugend und kaum ein Echtzeit-Strategiespiel baute die Basiskonstruktion noch ein. Doch Act of Aggression will die gute alte Zeit aus Command and Conquer wiederkehren lassen und daher dürft ihr nach Herzenslust Häusle bauen und darin neue Einheiten rekrutieren oder Upgrades erforschen.

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Endlich wieder Basis-bauen!

Und wenn wir schon bei Old-School-Strategie sind: Auch Ressourcen dürft ihr in rauen Mengen abbauen, darunter Öl, Metalle, seltene Elemente oder einfach Geld, welches ihr aus eroberten Banken „beschlagnahmt“! Je nachdem, welche Seite ihr spielt, braucht ihr mal das eine und mal das andere Zeug, um eure Kriegsmaschinerie am Laufen zu halten.

Komplexe Multiplayer-Schlachten

Während die Hauptkampagne von Act of Aggression größtenteils aus der Perspektive von Chimera, der UN-Sondertruppe, stattfindet, könnt ihr im Multiplayer-Modus auch die anderen beiden Fraktionen frei spielen.

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Im Multiplayer-Modus geht's richtig ab!

Damit das Balancing nicht vor die Hunde geht, wird jede Seite klare Vor- und Nachteile haben und auch die Einheiten werden nach einem Stein-Schere-Papier-System funktionieren. Beispielsweise, indem ein Raketenwerfer-Infanterist locker Hubschrauber vom Himmel holt aber dafür gegen einen Jeep mit MG keine Sonne sieht, welchen der Helikopter wiederum locker weggeblasen hätte.

Release und Plattformen

Act of Aggression wird nur für den PC erscheinen und kann bereits jetzt auf Steam vorbestellt werden. Der Erscheinungstermin des Old-School-Strategiespiels wird voraussichtlich am 02.09.2015 sein.

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