Ninja erklärt, warum Apex Legends wirklich besser als Fortnite ist

Marina Hänsel 1

Hey, war das da gerade Ninja, der Nicht-Fortnite spielt? Unmöglich, oder? Im Moment scheint nichts mehr unmöglich zu sein, denn Battle Royale-Shooter Apex Legends vereint gerade allerlei Streamer auf Twitch, darunter auch etliche Fortnite-Größen: Ninja, Shroud, DrDisrespect und … naja … eigentlich alle anderen auch. Aber warum?

Ich kann dir sagen, warum einige der bekanntesten Streamer auf Twitch zum Release-Tag von Apex Legends nicht Fortnite spielten – sondern Apex Legends, offensichtlich: Nicht nur DrDisrespect, sondern auch Shroud und CouRage konnten den Titanfall-igen Battle-Royale-Shooter beim Entwickler Respawn mehrere Tage vorher testen und sind zum Teil Werbepartner des Spiels.

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So verdienen Twitch-Streamer ihr Geld.

Warum jetzt noch immer alle Apex Legends spielen, streamen und auf Twitch schauen wollen? Und warum sogar Fortnite-Legende Ninja mittlerweile das Spiel gegen Fortnite verteidigt? Ganz einfach, erklärt Ninja in seinem Stream: Alles, was Fortnite falsch macht, ist besser in Apex Legends – angefangen von einem aufpoppenden Körperschild, wenn du geschlagen auf den Boden fällst über die Möglichkeit, Team-Kameraden nach dem Tod wieder ins Spiel zu holen bis hin zum besseren Inventar-Management. Aber auch gerade für Streamer ist Apex Legends ein Segen, und das liegt zum einen am Streamer-Mode sowie an der fehlenden Lobby.

Kein Stream-Sniping in Apex Legends?

Denn ist dir schon aufgefallen, dass Apex Legends gar keine Lobby hat? Einen Streamer-Mode besitzen beide Spiele; einen Modus, der es Streamern (und allen anderen Spielern) ermöglichen soll, unerkannt im Spiel zu bleiben. Die Nicknamen der Avatare werden gegen generische ausgetauscht, falls Fans etwa Ninja auf Twitch Fortnite spielen sehen und selbst das Spiel starten, um ihn zu bedrängen oder abzuschießen. Natürlich wäre es nicht wirklich ein Verstoß, jemanden im Spiel abzuschießen – immerhin ist das die Prämisse beider Titel. Streamen wird in diesem Fall nur sinnlos, wenn sich sofort alle Spieler auf einen Avatar stürzen.

Schon im Sommer 2018 sagte uns Ninja im Interview seine Gaming-Zukunft voraus:

PGI 2018: Ninja über seine Zukunft mit Fortnite und PUBG.

Einziges Problem bei Fortnite: In der Lobby vor dem Spiel können Streamer noch immer erkannt werden, sodass der Streamer-Mode das Problem nur teilweise löst. Bei Apex Legends dagegen gibt’s kein Aber – und keine Lobby. Streamer können hier fast völlig unerkannt durch das Spiel schleichen, was alles irgendwie einfacher macht. Zumindest für sie.

Ist Apex Legends besser als Fortnite? Nein, natürlich nicht. Denn beide Spiele verfolgen im Großen und Ganzen eine völlig eigene Prämisse, unterbaut mit gänzlich anderen Spielmechaniken. Welches Battle Royale dir besser gefällt, hängt also weiterhin von deinen Vorlieben ab. Ninja erklärt im Video oben zudem, Apex Legends sei kein pay2win-Titel – was … Fortnite auch nicht ist? Oder redet Ninja hier von jenen ominösen tarnfarbenen Skins, die in Fortnite gekauft werden können? Ist das schon pay2win?

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