Ark - Survival Evolved: Gerichtsverfahren könnte zum vorläufigen Ende des Spiels führen

Annika Schumann 3

Ein aktuelles Gerichtsverfahren könnte durchaus dazu führen, dass Ark: Survival Evolved unter Umständen abgeschaltet wird. Es geht um eine Vertragssperre.

Ark Survival Evolved Xbox One Trailer.

Waffen, Crafting und Materialien in der Übersicht *

Ein ehemaliger Angestellter namens Jeremy Stieglitz von Trendy Entertainment soll trotz einer Vertragssperre an der Entwicklung von Ark: Survival Evolved mitgearbeitet haben. Das Unternehmen fordert daher Schadensersatz – bis dies vor Gericht geklärt ist, könnte das Survival-Spiel sogar vorerst abgeschaltet werden.

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ARK - Survival Evolved: Alle Kreaturen auf dem Land

Stieglitz hat bis 2014 als Creative-Director an Dungeon Defenders für Trendy gearbeitet und deren Anwälte werfen ihm nun vor, trotz einer vereinbarten dreijährigen Sperre nicht für einen Konkurrenten zu arbeiten, aber nun genau das zu tun. Außerdem soll er versucht haben, zahlreiche Mitarbeiter von Trendy abzuwerben, obwohl auch dieses nicht rechtens war. Ebenso Technologien und Betriebsgeheimnisse soll er gestohlen und verbreitet haben. Doch auch Wildcard wird in der Anklageschrift erwöhnt, denn das Studio soll „unerlaubte Einflussnahme“ ausgeübt haben, welche starke negative Auswirkungen auf das Geschäft von Trendy gehabt hätten.

Ebenso ist davon die Rede, dass Stieglitz‘ Ehefrau – eine Bäckerin aus Florida - eine Mitgründerin von Wildcard sein soll und sie seinen Vertrag mit ihrem Mädchennamen unterschrieben hätte, um die Beteiligung am Komplott zu verschleiern. Trendy Entertainment zweifelt – aufgrund ihres Berufes – den Wert einer solchen Person für ein Entwicklungsstudio an.

Wildcard dementiert die Vorwürfe aufs Schärfste und gibt an, dass sich die Anklageschrift wie eine schmutzige Klatschgeschichte liest, ohne Aufstellung klarer Fakten. Jesse Rapczak, ebenfalls ein Mitbegründer, räumt jedoch ein, dass Stieglitz eine Beratertätigkeit für Ark: Survival Evolved eingenommen hatte. Wie genau diese aussah, ist nicht bekannt.

Trendy beharrt weiterhin auf den Anklagepunkten und der Fall wird am 27. April 2016 vor Gericht verhandelt. Sollte dem Antrag auf eine einstweilige Verfügung gegen Wildcard bis zur Einigung stattgegeben werden, könnte dies für euch durchaus bedeuten, dass ihr Ark: Survival Evolved für eine ganze Weile nicht spielen könnt und die Server abgeschaltet werden. Wir halten euch diesbezüglich auf dem Laufenden.

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ARK - Survival Evolved: Berittener Raptor und Säbelzahntiger, im Hintergrund ein T-Rex

Quelle: IGN

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