Arma 3: Russischer TV-Sender nutzt Spielszenen für Kriegsbericht

André Linken

Absicht oder blödes Versehen? Ein russischer TV-Sender hat fälschlicherweise Szenen aus Arma 3 für einen Kriegsbericht verwendet.

ArmA 3 Launch-Trailer - GIGA.

Da soll noch mal einer behaupten, moderne Computerspiele sehen nicht besonders realistisch aus. Wie wäre es ansonsten zu erklären, dass im russischen Fernsehen erneut Gameplay-Szenen für eine echte Kriegsberichterstattung verwendet wurden? Genau das ist nämlich vor kurzem beim TV-Sender „Channel One Russia“ passiert.

Laut BBC sollte in einem Bericht zum Bürgerkrieg in Syrien eigentlich unter anderem gefallenen Militärmitglieder gedacht werden. Dabei waren aber plötzlich Szenen zu sehen, die eindeutig aus der Militärsimulation Arma 3 stammen. Aufgespürt hatte das unter anderem ein Benutzer des russischen sozialen Netzwerks Pikabu und lieferte passend dazu auch ein Beweisbild.

Wenig später meldete sich der Sender offiziell zu Wort und entschuldigte sich für den Vorfall. Der Erklärung zufolge war ein falsches Video aus dem Archiv in den Beitrag geschnitten worden. Es handelte sich demnach schlich um das Versehen eines Mitarbeiters.

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Allerdings passierte das nicht zum ersten Mal: Bereits im vergangenen Jahr veröffentlichte das russische Verteidigungsministerium mehrere Drohnenaufnahmen, die beweisen sollten,  dass das US-Kommando am 9. November 2017 den IS unterstützt habe, indem sie den Beschuss auf einen ihrer Konvois verweigert hätte. Allerdings handelte es sich um Screenshots aus dem Mobile-Spiel AC – 130 Gunship Simulator: Special Ops Squadron - ziemlich peinlich.

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