Artifact: Valves Kartenspiel verärgert Spieler mit Echtgeld-Kosten

Alexander Gehlsdorf

Das Dota-Kartenspiel Artifact kostet 20 Euro, allerdings enden damit nicht die Ausgaben, die auf die Spieler zukommen. Auf Reddit machen die Spieler ihrem Ärger Luft. Jetzt hat Valve auf die Vorwürfe reagiert.

Das Bezahlmodell von Artifact ist nicht neu, aber unüblich. Während Hearthstone eine Art Referenz für Free-to-Play-Modelle kreiert hat, an denen sich auch Spiele wie Gwent oder MTG Arena orientieren, kostet Artifact 20 Euro – und verlangt trotzdem im Anschluss Mikrotransaktionen.

Für Kartenpakete mit zwölf Karten sind zwei Dollar fällig. Zwar können Karten auch als Preise nach einem Draft gewonnen werden, für die Teilnahme ist jedoch abermals echtes Geld notwendig. Dementsprechend sind im Sub-Reddit einige Threads entstanden, die das Bezahlmodell des Spiels kritisieren und sogar dazu aufrufen, die bisherigen Vorbestellungen rückgängig zu machen.

In einem offiziellen Blog-Eintrag hat Valve jetzt auf das Feedback reagiert und Zugeständnisse versprochen. So ist es ab sofort möglich, auch privat mit Freunden zu draften, wofür nur noch Kartenpakete, aber keine Startgebühr mehr nötig sind. Dadurch fallen jedoch auch die Preise für den entsprechenden Sieger weg.

Artifact - Teaser.

Stattdessen wird es einen casual Phantom Draft geben, der allen Spielern kostenlos zur Verfügung steht. Im einem Phantom Draft können Spieler ihre ausgewählten Karten anschließend jedoch nicht behalten.

Im Laufe der nächsten Woche soll es außerdem ermöglich werden, dass doppelte beziehungsweise ungewünscht Karten in Event-Tickets umgetauscht werden. Aktuell befindet sich Artifact in der offenen Beta, die Vollversion erscheint am 28. November 2018.

Zu den Kommentaren

Kommentare zu dieser News

Weitere Themen

* Werbung