Assassin’s Creed: Fällt das Gemeuchel dieses Jahr aus?

Marco Schabel 2

Ubisofts Meuchel-Abenteuer Assassin’s Creed erschien bislang in jedem Jahr aufs Neue. Erstmals seit 2007 könnten wir in diesem Jahr allerdings keinen neuen Ableger der Serie zu sehen bekommen.

Assassin's Creed Syndicate PC-Trailer.

Jahr für Jahr ist es die gleiche Leier, die wir längst satt haben (auch wenn es die Macher nicht interessiert). Jedes Jahr sehen wir neue Aufgüsse der verschiedenen Sport-Franchises, allen voran FIFA, wir sehen neue Ableger des Retorten-Shooters Call of Duty und auch immer wieder ein neues Assassin’s Creed. Und so nervig es auch ist, die Leute kaufen es trotzdem in jedem Jahr aufs Neue. Auch 2016 werden diese Serien wieder die Meinungen der Gamerwelt spalten. Ob das auch auf alle zutreffen wird, scheint derzeit aber fraglich, denn wie es aktuell heißt, könnte das nächste Assassin’s Creed erst 2017 das Licht der Welt erblicken.

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Das sind die historischen Fehler von Assassin’s Creed Syndicate.

Und wieder einmal bereitet die Gerüchteküche ein neues Süppchen zu. Diesmal stammen die Behauptungen von einem vermeintlichen Ubisoft-Mitarbeiter, der diese auf 4Chan gesät haben soll. Wie er wissen lässt, sei die zusätzliche Zeit notwendig, um Assassin’s Creed einmal gründlich zu überarbeiten und der Serie einen neuen Drive zu geben. Das Kampfsystem und die offene Spielwelt sollen dabei erhalten bleiben, während das Spiel ansonsten von anderen erfolgreichen Marken, darunter auch das letztjährige Spiel des Jahres The Witcher 3 Wild Hunt, Inspiration beziehen soll. Wie genau das aussehen soll, ist aber weiter ein Mysterium. Dafür wissen wir aber zumindest, wo genau die Assassinen im nächsten Teil gegen die Templer antreten sollen. Demnach soll, laut dem angeblichen Ubisoft-Mitarbeiter, Ägypten als Schauplatz gewählt worden sein. Konzipiert werden soll dabei eine Trilogie in der Antike, die uns auch nach Rom und Griechenland führen soll. Aber wiexder nicht nach Japan.

Assassin's Creed Syndicate ist trotz allem wirklich gut!

Wird das nächste Assassin’s Creed der Beginn einer neuen Trilogie?

Weiteres Öl gießen aber auch die Kollegen von Kotaku in die Suppe. Die behaupten nämlich, direkt mit einer Quelle gesprochen zu haben, die die Release-Pläne Ubisofts kennt. Demnach soll das kommende Assassin’s Creed den Projektnamen „Empire“ tragen. Die Verschiebung soll bereits nach dem desaströsen Launch von Assassin’s Creed Unity geplant worden sein. Fortan könnten zudem alle neuen Assassin’s Creed-Teile im Zweijahres-Rhythmus erscheinen, was den Entwicklern mehr zeit zum Programmieren geben würde. Das ist ein etwas anderer Ansatz als der, den Activision 2013 wählte. Die dehnten die Entwicklung kommender Call of Duty-Teile ebenfalls aus, heuerten aber ein neues Studio an, um uns trotzdem jedes Jahr nerven zu können.

Natürlich kann es sich bei all dem auch nur um die Wunschvorstellung eines Spielers handeln, der sich als Ubisoft Montreal-Entwickler ausgibt, allerdings würde eine kreative Pause Assassin’s Creed sicher nicht schaden. Der letzte Ableger, Assassin’s Creed Syndicate, musste bereits mit mauen Verkaufszahlen leben. Offiziellen Angaben zufolge soll mit dem nächsten Assassin’s Creed zudem wieder eine etwas größere Gegenwarts-Geschichte ihren Platz finden. Ob all das zutreffen wird, sehen wir spätestens dann, wenn Ubisoft zu den Gerüchten Stellung bezieht. Ganz verzichten müsst ihr aber nicht, denn schon bald werden die letzten beiden Teile der Assassin’s Creed Chronicles-Serie veröffentlicht und auch der Film zur Serie soll 2016 in den Kinos anlaufen.

Und hier könnt ihr ACS kaufen! *

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