Assassin's Creed 3 Connor Kenway – Portrait eines Meuchlers

Jonas Wekenborg

Connor Kenway oder Ratohnhaké:ton (gesprochen: Raduhnhageyduh) ist der neue Protagonist im Action-Adventure Assassin’s Creed 3. Als halber Indianer bringt er schon einige natürliche Grundvoraussetzungen für das grazile und elegante Handwerk des Assassinen mit sich. Allerdings treibt ihn auch ein ganz persönliches Verlangen zu seinen Taten.

Connor Kenway ist ein Assassine, der im 18. Jahrhundert während der Zeit des Amerikanischen Unabhängigkeitskrieges aufwuchs. Connors Vater war Brite, während seine Mutter eine Amerikanische Ureinwohnerin war. So wuchs er beim Indianervolk der Mohawks auf und durchlebte bereits in jungem Alter nachhaltig schlechte Begegnungen mit den Kolonisten.

Assassin’s Creed 3 Connor Kenway

Als sein Heimatdorf von den Kolonisten niedergebrannt wird und alle Einwohner getötet werden, entkommt Connor nur knapp und gibt sich anfangs seinem Zorn hin. Nach und nach gelingt es ihm mit seinem neuen Mentor, diese Gefühle abzustreifen und den Pfad der Assassinen zu betreten, der die Bekämpfung von Tyrannei und Ungerechtigkeit lehrt.

Zur gleichen Zeit entfaltet sich auch die Amerikanische Revolution. Daher ist es nicht verwunderlich, dass Connor im Verlaufe seiner Reisen auf die Revolutionäre George Washington, Charles Lee und Benjamin Franklin trifft, die noch eine große Rolle im Download von Assassin’s Creed 3 einnehmen sollen.

Assassin's Creed 3 - Connor Story Trailer.

Assassin’s Creed 3 Connor Ratohnhaké:ton

Mit ungefähr 17 Jahren tritt Connor im Jahr 1770 den Orden der Assassinen bei und kämpft fortan gegen das größere Übel, das die Weltordnung bedroht, und stellt sich dabei oft über Kategorisierungen wie gut oder böse, frei oder versklavt. Der große Feind ist nicht etwa eine der teilnehmenden Kriegsparteien, sondern vielmehr die Templer, die bei all dem die Fäden im Verborgenen ziehen.

Connor ist der erste Assassine in der Geschichte von Assassin’s Creed, der einen Bogen und ein Beil als Waffen benutzt und darüber hinaus auf Bäume klettern kann. Der Name Ratohnhakè:ton heißt übersetzt „Leben voller Schrammen“.

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