Assassin's Creed Origins: Kopierschutz außer Kraft gesetzt

Marvin Fuhrmann

Seit dem Release von Assassin’s Creed Origins sind einige Monate vergangen. Monate, in denen Hacker versucht haben, den Kopierschutz des Spiels zu umgehen. Bislang hatten sie damit allerhand Probleme. Doch nun scheinen sie die Sicherheitsmaßnahmen in die Knie gezwungen zu haben.

Ubisoft hat bei Assassin’s Creed Origins alle möglichen Sicherheitshebel in Bewegung gesetzt, um das Open-World-Spektakel vor Raubkopierern zu schützen. Neben der eigenen Plattform Uplay bietet Assassin’s Creed Origins auch noch VMProtect und den viel kritisierten Schutz Denuvo. Diese Kombination hat nun mehr als drei Monate gehalten und das Spiel vor einem Crack geschützt. Die Hackergruppe CPY aus Italien meldet aber nun (via Kotaku), dass die Sicherheitsmaßnahmen ausgesetzt wurden.

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Demnach wurden alle Kopierschutzmaßnahmen umgangen. Ein Zeitraum von mehr als drei Monaten ist da schon ein ziemlich gutes Ergebnis für Assassin’s Creed Origins. Andere Spiele wie Mittelerde: Schatten des Krieges oder Resident Evil 7 hatten da nicht so viel Erfolg. Sie wurden innerhalb kürzester Zeit geknackt und offen gelegt. Die Macher von Denuvo hatten damals betont, dass die Kopierschutzmaßnahmen vor allem dazu da sind, die ersten Tage nach Launch zu schützen. In dieser Zeit sind die Verkäufe am wichtigsten und müssen garantiert werden.

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Mittlerweile wurde Denuvo von der Firma Irdeto aufgekauft. Zusammen wollen sie einen noch wirksameren Schutz entwickeln, der Spiele vor Raubkopierern schützt. Eigentlich sollte es offensichtlich sein, aber ich weise an dieser Stelle trotzdem noch einmal darauf hin, dass Cracks und Raubkopien illegal sind. Lädst du dir ein solches Programm aus dem Netz, kann es zu hohen Geldstrafen kommen. Außerdem setzt man seinen Rechner immer der Gefahr aus, von Schadprogrammen eingestampft zu werden.

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