Kleopatra aus Assassin's Creed Origins sorgt für große Diskussionen

Marvin Fuhrmann 4

Aktuell sorgt Kleopatra aus Assassin’s Creed Origins für Diskussionen zwischen den Entwicklern und zahlreichen Historikern. Letztere werfen den Spielemachern vor, dass sie eine äußerst sexistische Darstellung der ägyptischen Königin gewählt hätten, die nichts mit der Realität gemein hat.

So spielt sich AC: Origins: 

Assassin's Creed Origins – Die ersten 12 Minuten.

Assassin’s Creed Origins ist für viele genau das geworden, was sie sich von dem Comeback der Reihe erhofft haben. Aber nicht alle sind zufrieden. So sind es aktuell Historiker, die das Werk von Ubisoft in die Kritik nehmen. Grund dafür ist vor allem Kleopatra, die in dem Open-World-Spiel ebenfalls einen Auftritt hat. Dieser sei - so die Experten - aber unnötig sexualisiert und ein Zerrbild dessen, was die ägyptische Königin wirklich ausgemacht hätte.

Gefakte User-Wertungen zu AC: Origins*

Wie die Seite Polygon berichtet, werfen die Historiker den Machern ein absichtlich sexistisch gezeichnetes Bild der Herrscherin vor. So wird sie in knapper Kleidung gezeigt, legt ein lüsternes Verhalten an den Tag und flirtet, so oft es geht, mit den anwesenden Männern. In einer Szene bietet sie sich für Sex an, falls der Partner bereit wäre, sich am nächsten Morgen dafür hinrichten zu lassen. Diese Kombination aus Machtgehabe und sexueller Lust sei ein völlig falsches Bild, so die Experten.

Diese Editionen bietet AC: Origins

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Das Ganze entspräche eher der westlichen Vorstellung von Kleopatra, die vor allem durch römische Propaganda entstanden ist. Experten gehen davon aus, dass sie in ihrem Leben mit zwei Personen geschlafen hat. Und dies geschah dann auch nur, um ihr Ägypten vor dem Untergang zu bewahren. Zur Verteidigung von Assassin’s Creed Origins lässt sich allerdings sagen, dass die Reihe nie 100 prozentige Ebenbilder der historischen Figuren dargestellt hat. Ganz einfach, weil es sich immer noch um ein fiktives Werk handelt.

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