Atomic Heart: Entwickler verrät neue Details zum blutigen Shooter

Lisa Fleischer 3

Es ist selten, dass ein Spiel mit nur einem Trailer so viel Aufmerksamkeit erzeugt wie es Atomic Heart in der letzten Woche gelungen ist. Nun verrät der Entwickler mehr zu seinem bizarren Spiel. Das ist übrigens der erste Trailer von Atomic Heart, der in der letzten Woche viral ging. 

Atomic Heart – Ankündigungstrailer.

Atomic Heart stammt von dem russischen Entwickler Mundfish. Wie wir in unserer ersten News zum Shooter schon beschrieben haben, wirkt das Spiel wie ein brutales BioShock in der Sowjet-Union. Der CEO von Mundfish, Robert Bagratuni, erklärte nun gegenüber der Seite PC Gamer, was Atomic Heart wirklich ist.

Er beschreibt, dass der Shooter als Open-World-Spiel konzipiert wurde. Das Gebiet, das es zu erkunden gilt, scheint riesig zu sein, soll es doch die komplette Sowjet-Union umfassen, „von der Arktis im Norden bis zum Altai-Gebirge im Süden“. Alle Gebiete sind durch Gleise verbunden, die laut PC Gamer an die Metro-Spiele erinnern. Überall, vor allem unterirdisch verstreut, finden sich die Infrastrukturen der Forschungseinrichtung Plant 3826.

Diese Forschungseinrichtung gilt es zu bekämpfen. Ursprünglich hätten sie, so Bagratuni, Roboter entwickelt, die bei der Feld- und Hausarbeit helfen und für Frieden sorgen sollten. Allerdings gerieten sie außer Kontrolle und sind inzwischen eine Gefahr für alle noch lebenden Menschen. Zu allem übel wurden durch die Experimente des verrückten Dr. Stockhausen auch noch Tote zum Leben erweckt, du kämpfst also zudem gegen Zombies. Und eine Liebesgeschichte zwischen zwei Mitarbeitern von Plant 3826 soll es in Atomic Heart auch noch geben.

Auch der Protagonist von Atomic Heart ist wohl ziemlich verrückt. Seine Pistolen und Handwaffen baut er sich selbst zusammen, immer wieder findest du durch das Töten der Roboter oder das Looten von Häusern Dinge, mit denen er schon vorhandene Gegenstände aufbessern kann. „So gut wie alles auf deinem Weg kann als Mordwaffe benutzt werden.“

Auch wenn sich zahlreiche Parallelen zu BioShock, Metro und Fallout finden lassen, waren die Hauptinspirationen der Entwickler wohl die eigenen Erfahrungen mit der UdSSR. „Artyom, der Autor von Atomic Heart, hat mehr als sieben Jahre am Script gearbeitet. (…) Die Atmosphäre stammt in Wahrheit aus unserer Kindheit, von Büchern, mit denen wir aufgewachsen sind. Strugatsky, Lem, Harrison. Diese Art Fantasy hatte einen ganz besonderen Platz im Leben eines Bürgers der Sowjet-Union. Und als all dies mit dem Internet zusammenkommt, Robotern, der Sowjet-Union und Essens-Coupons, wird daraus Atomic Heart.“

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Wer schon jetzt einen Blick auf die Welt von Atomic Heart werfen will, dem empfiehlt Bagratuni Soviet Lunapark VR. Das Spiel bringt zwar eine andere Geschichte und ein anderes Gameplay mit sich, findet aber im selben Setting statt. Einige Zonen von Plant 3826, die in Soviet Lunapark VR zu sehen sind, sollen wohl auch in Atomic Heart auftauchen. Das VR-Spiel soll im Laufe diesen Monats erscheinen, Atomic Hearts soll noch 2018 folgen.

Wie gefällt dir Atomic Heart? Wirst du den Shooter ausprobieren oder bleibst du lieber bei AAA-Spielen?

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