Batman Arkham Knight Preview: Das Ende ist nah

Annika Schumann 3

Lange mussten wir auf Batman: Arkham Knight warten, doch nun steht der Release im Juni endlich an. Ob es sich beim neuen Teil der Batman-Reihe um ein fulminantes Finale handeln wird, erfahrt ihr in unserer Preview.

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Batman: Arkham Knight Preview

Batman: Arkham Knight, das am 23. Juni 2015 endlich erscheinen wird, beendet die Trilogie um den dunklen Ritter, die Rocksteady vor 6 Jahren gestartet hat. Wir haben im Rahmen eines Preview-Events bereits Hand anlegen und die Neuerungen des Titels für euch prüfen dürfen.

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Batman: Arkham Knight: Die Charaktere aus dem Finale

Nach dem Tod des Jokers in Batman: Arkham City schließen sich die verbliebenen Superschurken wie Scarecrow, Harley Quinn und Pinguin zusammen, um Batman ein für allemal zur Strecke zu bringen. Doch nicht nur diese drei haben es auf den dunklen Rächer abgesehen: Ein weiterer Bösewicht namens Arkham Knight betritt ebenfalls die virtuelle Bühne und macht Batman mit seiner bewaffneten Armee das Leben schwer. Das Besondere an dieser Figur ist die Tatsache, dass sie in den Comics, die der Spiele-Reihe zur Vorlage dienen, nicht vorkommt, sondern eigens für das kommende Videospiel erdacht wurde.

Im Gespräch mit Guy Perkins von Rocksteady habe ich erfahren, dass das Team bei der Entwicklung des Spiels genau wusste, welchen Weg sie mit dem Finale der Reihe gehen wollen. Sie waren also sehr glücklich, dass sie von DC Comics die Erlaubnis für einen solch eigenen Charakter bekommen haben.

Er sei, wenn man Perkins glauben darf, vor allem deshalb ein passender Gegner für Batman, da er dem dunklen Ritter auf physischer Ebene das Wasser reichen kann, was zum Beispiel bei Scarecrow nicht der Fall ist. Auch die Tatsache, dass der Arkham Knight eine ganze Armee befehligt, ist etwas, das Batman durchaus in Bedrängnis bringt. Wegen all dieser Gründe glaubt Rocksteady daran, dass er sich als Gegner gut in das Universum einfügt.

Batman: Arkham Knight - Das Batmobil

Der Arkham Knight ist allerdings nicht die einzige Neuerung. Der abschließende Part der Trilogie hat - endlich - mal wieder einiges an frischem Inhalt und Gameplay-Elementen. Allen voran das Batmobil, mit welchem ihr bald durch das fünfmal größere Gotham City heizen könnt.

Passend auf das Fahrzeug zugeschnitten gibt es auch neue Nebenmissionen, die euer Geschick herausfordern. Insbesondere bei den Riddler-Rennstrecken gilt es sich mit der neuen Spielgeschwindigkeit und Batmans Gefährt anzufreunden, denn der Abschlussteil ist im Allgemeinen rasanter als die Vorgänger. Sobald ihr euch aber erstmal mit der Steuerung und der Fahrweise vertraut gemacht hat, werden die Strecken zu einem spaßigen Abschnitt, der auf Wunsch immer wiederholt werden kann.

Solltet ihr mit dem Batmobil noch mehr unternehmen wollen, stehen euch dafür Missionen zur Verfügung, in denen ihr gegen aggressive und schussbereite Drohnen vorgehen müsst. Um nicht in Flammen aufzugehen, müsst ihr ihren Attacken ausweichen und gleichzeitig selbst das Feuer eröffnen. Diese Kämpfe werden fast so gesteuert wie die, die ihr mit Batman außerhalb des Batmobils vollführen müsst. Kennt ihr euch also mit der Batman-Reihe aus, dann fühlen sie sich sehr intuitiv an - bringen aber aufgrund des Gefährts trotzdem eine frische Komponente mit und sind deswegen ein amüsanter Zeitvertreib neben der Hauptgeschichte.

Batman: Arkham Knight - 2-facher Wumms durch Dual-Play

Eine weitere Neuerung ist das Dual-Play-Feature, das euch in die Haut von anderen Figuren des Batman-Universums schlüpfen lässt. Während eines Kampfes könnt ihr in bestimmten Abschnitten so nicht nur mit Batman für ordentlich Chaos und Zerstörung Recht und Ordnung sorgen, sondern unter anderem auch mit Nightwing gegen dutzende Gegner vorgehen. Die neuen Kämpfe sind durch das Dual-Play sowie spezielle, abwechslungsreiche Take-Downs schneller und intensiver als zuvor, fühlen sich in ihren Grundzügen aber immer noch vertraut an.

Aber keine Sorge: solltet ihr euch mehr für Batmans Detektivarbeit interessieren, werdet ihr in Batman: Arkham Knight nicht zu kurz kommen. Im sogenannten Mystery-Mode müsst ihr mithilfe eines Röntgenblicks Hinweise auf die Identität von verschiedenen Mordopfern finden, die sich in Gotham City befinden.

Batman: Arkham Knight - Die Wartezeit hat sich gelohnt

Neben den vielen Gameplay-Neuerungen brilliert Batman: Arkham Knight aber vor allem durch die Optik und der noch größeren offenen Welt. Während ich beim Preview-Event spielen durfte, entdeckte ich viel Liebe zum Detail und erfreute mich besonders an den sehenswerten Lichteffekten, die Gotham City in einem schönen, nächtlichen Glanz erstrahlen lassen. Trotz der Dunkelheit wirkt die Stadt nie finster und trist, sondern aufregend und lebhaft-gefährlich.

Batman: Arkham Knight - Alle Editionen und DLCs im Überblick*

Da auf Ladezeiten verzichtet wurde und die Zwischensequenzen die gleiche Optik haben wie Ingame-Sequenzen, wirkt Batman: Arkham Knight sehr immersiv. Genau das war laut Guy Perkins auch der Wunsch der Entwickler; sie wollten mithilfe der neuen Technik die Verbindung zwischen dem Spieler und dem Spiel so selten wie möglich abreißen lassen, um das Erlebnis maximieren zu können.

Das, was ich bisher in der Demo gesehen habe und spielen konnte, besitzt das Potenzial, das beste Batman-Spiel aller Zeiten hervorzubringen. Ob sich dieser Eindruck bewahrheiten wird, erfahren wir am 23. Juni 2015. Dann erscheint das Spiel für Xbox One, PlayStation 4 und PC. (Für mehr Infos geht es hier zur offiziellen Webseite von Batman: Arkham Knight.)

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Batman: Arkham Knight - Was kommt als nächstes?

Was Rocksteady als nächstes plant, ist noch nicht bekannt, dafür gab Guy Perkins auf Nachfrage mir gegenüber aber bekannt, welchen Superhelden er ganz persönlich gerne in einem Videospiel sehen würde. Für ihn wäre ein Spiel rund um Green Lantern interessant, doch er wisse genau, dass es nahezu unmöglich wäre, so ein Spiel anständig zu erschaffen.

Laut Perkins wäre es wahrscheinlich sogar ein Albtraum, ein Green-Lantern-Spiel zu programmieren, da der Superheld die Fähigkeit hat, alles zu erschaffen was er sich vorstellt. Vielleicht könnte es eine Mischung aus GTA und Scribblenauts werden, doch wahrscheinlich wird es dazu niemals kommen. Schade eigentlich. Aber halb so wild, denn jetzt haben wir erstmal ein vielversprechendes Batman: Arkham Knight vor uns.

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