Battlefield 1: DICE könnte Battlepacks und Fortschrittssystem anpassen

Marco Schabel

Der Weltkriegsshooter Battlefield 1 ist zwar ein großer Erfolg, aber sicher noch nicht perfekt. Zumindest am Fortschrittssystem und den Battlepacks könnten jedoch bald Änderungen vorgenommen werden.

Battlefield 1 - Singleplayer-Trailer - The Runner.

Geht es um den Erfolg des im Ersten Weltkrieg spielenden Shooter Battlefield 1, dann gibt es sicher kaum zwei Meinungen. Das Spiel führt seit seiner Veröffentlichung diverse Bestsellerlisten an und kann sich auch mit guten Testwertungen brüsten. Damit ist allerdings nicht gesagt, dass Battlefield 1 nicht auch einige Schwächen hat. Dazu gehören zum Beispiel die Französen, die lediglich in Form eines kostenpflichtigen DLC nachgereicht werden. Aber auch der Zufallsalgorythmus in Sachen Verteilung, der die seit Kurzem käuflichen Battlepacks beflügelt und dabei für viel Frust sorgen kann steht in der Kritik, ebenso wie das Fortschrittssystem des Shooters, das deutlich weniger Befriedigung bietet als noch in früheren Ablegern der Serie. In Stein gemeißelt sind aber beide Aspekte nicht.

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Darauf deuten zumindest die Aussagen der DICE-Entwickler Ali Hassoon und Andreas Skolgund hin, der sich jüngst via Twitter dem Feedback mancher Fans widmete. Manche davon forderten ein verbessertes und tiefer gehendes Fortschrittssystem, das wie im Falle von Battlefield Bad Company 2 zum Beispiel Medaillen (die in Battlefield 1 überarbeitet wurden), Erfolge und andere Belohnungen bietet. Aktuell steigen die Spieler lediglich im Rang, ohne dabei eine gewisse Befriedigung zu erhalten. Als Reaktion gab Hassoon zu verstehen, dass die Entwickler das Feedback zur Kenntnis genommen haben und der Twitter-Nutzer dranbleiben sollte, was andeutet, dass sich DICE darum kümmern könnte.

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Im Bezug auf die Battlepacks, die viel zu oft subjektiv unbrauchbare Belohnungen ausspucken gab Produzent Andreas Skolgund an anderer Stelle zu verstehen, dass das System überarbeitet werden soll. Allerdings geht es nicht um die Inhalte, sondern die allgemeine Verteilung. Die Anpassungen an den Battlepacks sollen zum Ergebnis haben, dass der Zufall in der Verteilung eine geringere Rolle spielt. Details dazu und wann mit einem entsprechenden Update zu rechnen ist, gab Skolgund allerdings nicht zu verstehen. Battlepacks lassen sich jetzt übrigens auch für Geld kaufen und kosten zwischen 1,99 und 29,99 Euro.

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Quelle: Twitter

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