Mehrere Battlefield-1-Spieler haben sich in letzter Zeit darüber beklagt, dass sie vom Spiel-internen System als Cheater gebrandmarkt wurden. Nicht etwa, weil sie wirklich gecheatet hätten, sondern einfach, weil sie zu gut sind.

 

Battlefield 1

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Battlefield 1 im Test

FairFight nennt sich das Erkennungssystem, das seit Battlefield 3 zum Einsatz kommt, um Cheater den Garaus zu machen: Mit Hilfe algorithmischer Analysen der Spieler-Statistik macht das Programm Spieler ausfindig, die verdächtig weit über dem durchschnittlich Spieler-Skill liegen und kickt diese aus dem Spiel. Dabei scheint das System allerdings keinerlei Rücksicht auf Spieler zu nehmen, die – im wahrsten Sinne des Wortes – einfach unglaublich gut spielen.

Battlefield-1-Spieler, die fälschlicherweise vom System als Cheater entlarvt wurden, erhielten übrigens nicht nur harmlose Kurzzeit-Bans, sondern wurden sogar komplett aus dem Spiel verbannt. Einer der betroffenen Spieler, kL-Spazmo, beteuert nach seinem Bann sogar: „Ich hatte gute Stats, nicht solche, von denen man denken könnte ‚Heilige Scheiße, der Typ cheatet doch‘!“ Allerdings sucht FairFight eben gerade nicht nur nach überdurchschnittlich guten Statistiken, sondern auch nach auffälligen Taktiken. So wurde beispielsweise der Spieler SpartanHoplite dauerhaft gebannt, weil er mit seinem Bomber eine 202-8 Kill-Death-Ratio erreicht hat – viel zu gut für das kritische FairFight-System.

So gut hat Battlefield 1 bei uns im Test abgeschnitten

Zwar wird auf der Seite der Software beschrieben, dass es einen Prüfmechanismus gibt, der verhindern soll, dass schlichtweg zu gute Spiele gebannt werden. Allerdings scheint dies offensichtlich nicht so gut zu funktionieren wie gedacht. Wirst Du erst einmal permanent aus dem Spiel verbannt, gibt es eigentlich nicht mehr viel Hoffnung für Deinen Account. Spazmo hat jetzt Kontakt mit DICE aufgenommen, um seinen zumindest zurückzuverlangen. Ob er damit Glück hat, wird sich zeigen.

Hast Du auch schon Probleme mit FairFight bei Battlefield 1 bekommen oder bist Du bislang davon verschont geblieben?

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Quelle: Kotaku

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