Beyond Good & Evil 2: Fan-Mitarbeit sei reine Ausbeutung, Unternehmen verteidigt sich

Michael Sonntag

Als Ubisoft auf der E3 neues Material zu Beyond Good & Evil 2 vorstellte, verkündete er außerdem, dass er die Fans am Spiel mitarbeiten lassen wolle. Während einige hier Ausbeutung witterten, versuchte das zuständige Vermittlungsunternehmen jetzt die Gemüter zu beruhigen.

Beyond Good & Evil 2: Unser erster Eindruck.

Um sich in Beyond Good & Evil 2 zu verewigen, sollen Fans und Künstler ihre bildlichen und musikalischen Vorstellungen an das Unternehmen HitRecord schicken. Alles Passende schafft es dann ins fertige Spiel.

So einfach das Prinzip auch klingt, warf es doch bei einigen Fans ein paar Fragen auf. Wie sieht es mit der Bezahlung aus? Wie mit den Urheberrechten? Manche warfen dem Entwickler vor, dass er unter dem Vorwand des kreativen Austauschs nur erhebliche Produktionskosten mit Billig-Arbeit sparen wolle.

Der Schauspieler und HitRecord-Chef Joseph Gordon-Levitt äußerte sich nun zu der Kritik auf Medium. Demnach würden alle genommenen Künstler für ihre Dienste bezahlt werden, hierfür gebe es ein Gesamt-Bugdet von 50.000 Dollar zum Aufteilen.

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Die Fans halten das Prinzip weiterhin für fragwürdig, da nur die Künstler tatsächlich Geld sehen würden, die weiterkommen und alle anderen umsonst geschuftet hätten. Je nachdem wie viele Künstler genommen werden, würde der Anteil an dem Budget auch immer kleiner ausfallen.

Gordon-Levitt verteidigt dieses Prinzip weiterhin, da er befürchtet, dass im Falle, wenn jede Einsendung bezahlt werden müsste, die Leute nur irgendetwas einsenden würden. Jetzt schaffe es nur das Beste ins Spiel und würde auch dementsprechend entlohnt werden.

Was hältst du davon? Liegt Ubisoft etwas an der Kreativität seiner Fans oder will er nur sehr viel Geld sparen? Sag uns deine Meinung!

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