BioMutant in der Vorschau: Mutiere dir eine eigene Welt

Michael Sonntag

Immer wieder ragt BioMutant kurz ins Zentrum der Aufmerksamkeit und verschwindet kurz darauf. Jetzt konnten wir den abgedrehten Titel von Entwickler Experiment 101 auf der diesjährigen gamescom endlich selbst antesten und verraten dir, wie viel Spaß drin steckt und welche Zeit du dir unbedingt rot im Kalender markieren solltest.

THQ Nordic GAMESCOM 2018 Trailer.

Wähle deine Gestalt, deine Waffe und dein Schicksal

Unsere Redakteure konnten sich vor Ort ein umfangreicheres Bild von BioMutant machen und sind schon jetzt sehr angetan von der abgedrehten Streichelzoo-Postapokalypse. Zunächst hat der Entwickler den Charakter-Editor vollständig überarbeitet, in dem du jetzt die fünf Basis-Werte deines Geschöpfs für Stärke, Intelligenz, Charisma, Vitalität und Agilität anpassen kannst. Je nachdem, wie du sie einstellst, wirkt sich das auch auf das Aussehen deines Charakters aus. Für mehr Stärke gibt es dickere Arme, für mehr Köpfchen tatsächlich auch einen größeren Kopf. Aber ganz egal, wie sich der Spieler am Anfang entschieden hat, er hat immer die Möglichkeit, die Punkte neu zu verteilen.

Die Spielwelt selbst wird für jeden Spieler zufällig generiert und steht dann fest. So hat jeder seine eigene Version und kann individuelle Dinge erleben und Pfade bereisen. Auf jedes Gebiet oder Tundra muss sich der Charakter jeweils einstellen, indem er die entsprechende Kleidung und Ausrüstung dafür mitbringt. Die Welt besitzt einen dynamischen Tag-Nacht-Wechsel und unterschiedliche Wetterverhältnisse. Diese wirken sich auf das Verhalten der Tiere aus. Und je mehr Gegenstände du findest oder Fähigkeiten erlernst, desto mehr Gebiete kannst du auch betreten

Es ist wie Weihnachten für Gamer, nur im Sommer:

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Die Geschichte verfolgt keinen direkten Strang. Die Welt wird von fünf gigantischen Weltessern heimgesucht, die die Wurzel des Weltenbaums verspeisen wollen, aber darüber hinaus ist die Wahl dem Spieler überlassen. Wenn er nicht gegen die Bedrohung vorgehen will, kann er sich sogar mit ihr verbünden und gemeinsam die Welt vernichten. Dieselbe Entscheidungsfreiheit erwartet ihn auch bei den sechs existierenden Völkern und ihren Beziehungen untereinander. Der Entwickler will, dass der Spieler seine eigene Geschichte schreibt und alles in seiner gewählten Reihenfolge absolviert.

Beim Kampfsystem stehen dem eigenen Charakter nicht nur abgedrehte Waffen und gestaltbare Mech-Roboter zu Verfügung, sondern auch Mutationen mit unterschiedlichen Effekten. Gleich vier dieser Leistungserweiterungen kann er miteinander kombinieren, dazu gehört beispielsweise die Fähigkeit, mit einer Blase extrem hoch springen und andere Gegner umbolzen zu können. Der Entwickler bezeichnet den Kampf als eine Mischung aus Batman: Arkham City, Devil May Cry und Ratchet and Clank. Darunter verstehen wir ein Freefall-System, in denen sich unsere Waffen umso mehr entwickeln, je mehr wir sie auch benutzen. Während die Gegner je nach Gebiet unterschiedlich stark und taktisch agieren, sind die Bosskämpfe in mehrere Phasen unterteilt. In einem wurden wir beispielsweise irgendwann gefressen und mussten den Feind von innen erledigen.

Es ist jetzt ebenfalls ein ungefährer Release-Zeitraum bekannt. So soll BioMutant voraussichtlich Sommer 2019 für PlayStation 4, Xbox One und PC erscheinen.

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