Bioshock 2 - Firstlook - Zurück nach Rapture - diesmal aber mit einem größeren Paar Schuhe

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Diesen Herbst bietet Entwickler "2K Marin" mit Bioshock 2 Next-Gen-Konsolen- und PC Usern die Möglichkeit, in die nassen Gefilde Raptures, der Stadt aus "2K Bostons" Original, zurückzukehren.
Die Stadt wird zwar dieselbe sein, doch spielt das Setting 10 Jahre später und auch der Protagonist ist nicht mehr der gleiche. Man wird neue Areale erkunden, neue genetisch verbesserte Splicer dahinmetzeln und mit Little Sisters interagieren – all das kann man als Big Daddy erkunden.

Bioshock 2 - Firstlook - Zurück nach Rapture - diesmal aber mit einem größeren Paar Schuhe

Ein Konzept, das Bioshock Veteranen vertraut sein wird. Man wird jedoch nicht irgendeinen Big Daddy spielen, sondern eine ganz spezielle Züchtung. Einen Prototyp der irgendwie aus seiner Rolle in Raptures bizarrer Gesellschaftsordnung ausgebrochen ist.

Viele der Elemente aus dem ersten Teil scheinen in Bioshock 2 wieder aufzutauchen, dies war zumindest aus der aktuellen Demosession mit Creative Director Jordan Thomas herauszuhören. Im Original, noch bei 2K Boston, war Thomas für die Erstellung der denkwürdigen Fort Frolic Sektion verantwortlich, später wechselte er in das neu gegründete Studio in Nord Kalifornien um an dem Sequel zu arbeiten.

Für den Fall, dass ihr Bioshock nicht gespielt habt (was ihr unbedingt nachholen solltet), lasst euch gesagt sein, dass Rapture von dem Megalomanen Andrew Ryan erbaut wurde. Es war als Zuflucht für begabte Menschen gedacht, welche frei von den Gebräuchen und Verboten des Lebens an der Oberfläche existieren wollen. Nach und nach wurde die Gesellschaft jedoch durch das Splicing, der genetischen Modifikation des eigenen Körpers, welches sich in der ganzen Bevölkerung verbreitete, zerstört. Hierdurch wurde in diese ohnehin schon merkwürdige und isolierte Welt das Element der Gewalt eingeführt. Monströse Wesen in Tauchanzügen, genannt Big Daddys, fingen an kleinen Mädchen, welche genetisch verändert wurden, zu folgen. Raptures Bevölkerung, hier nun Splicer genannt, verfiel dem Wahnsinn. Die Stadt begann in sich zusammen zu stürzen und in den erhaltenen Teilen der Stadt siedelten verdrehte Charaktere, angetrieben von psychotischen und tödlichen Ambitionen. Dieser Mix zusammen mit einem guten Gameplay, machten das Original zu einem der denkwürdigsten Spielerlebnisse als es 2007 für PC und Xbox 360 veröffentlicht wurde.

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Wie schließt das Sequel nun an das Ende des ersten Teils an? Uns wurde gesagt, dass die wichtigsten Elemente, besonders die „Boss“ Kämpfe unverändert bleiben. „Es gibt eine Menge Uneinigkeit unter den Splicers…“, sagt Thomas, „Bekannt ist, dass Tenenbaum und ihre Gruppe Little Sisters an die Oberfläche zurückkehren und ein normales Leben führen. Nur eine Little Sister kann sich nicht an das Leben gewöhnen. Sie passt einfach nicht hinein, kann Rapture nicht loslassen…In den späten 60ern kehrt sie nach Rapture zurück und findet nur noch Ruinen. Viel hat sich der Ozean wieder einverleibt. Etwas Neues beginnt zu wachsen und es macht ihr Angst.“

Nach Thomas Aussage sind die in Rapture zurückgebliebenen Splicer stärker als je zuvor, da in dem Chaos nach dem Ende des ersten Spiels nur die Stärksten überleben konnten. Aber es wird auch Menschen geben, welche nie gespliced haben und nun verführt wurden. „Die erste Splicer Generation sind diese wirklich verstörenden Post-Menschen“ beschreibt Thomas, „während die einfacheren Nahkampf Splicer Typen eine neue Generation sind. Diese Generation war im ersten Teil eingeschlossen oder konnte den Spieler nicht erreichen. Und nun kommen sie aus den Wänden geströmt und finden diese neuen Little Sisters. In Rapture geht es nun so ziemlich ums einfache Überleben. Alles was dir dabei hilft muss wenigstens in Betracht gezogen werden.“

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