Bulletstorm: Entwickler beenden Zusammenarbeit mit Key-Seller

Marvin Fuhrmann

Vor kurzem wurde Bulletstorm vom Index gestrichen und eine neue Version des Spiels angekündigt. Was eigentlich ein Neustart für Entwickler Gearbox sein sollte, wird dank eines Key-Sellers nun zur Hölle. Nach öffentlichem Boykott und anderen Problemen beendet Gearbox nun die Beziehungen.

Bulletstorm: Full Clip Edition - Ankündigungstrailer.

In den letzten Tagen gab es ziemlich viel Trubel um die Entwickler bei Gearbox und den ominösen Key-Seller G2A. Die Macher von Borderlands wollten ihre überarbeitete Version von Bulletstorm, einem ursprünglich indiziertem Shooter, auf der Plattform von G2A verkaufen. Doch dies führte bei den Spielern für enorme Proteste. Denn der Key-Seller soll illegale Key-Seller auf seiner Seite dulden, die Keys über gestohlene Kreditkartendaten erwerben und dann billig weiterverkaufen.

Die Full Clip Edition von Bulletstorm im Überblick

Nachdem Gearbox dem Key-Seller bereits gestern ein Ultimatum gestellt hatte, geht es heute weiter mit dem Streit. Wie die Entwickler gegenüber der Seite Kotaku bestätigten, ziehen sie sich nun aus der Geschäftsbeziehung mit G2A zurück. Grund dafür ist die ausgebliebene Reaktion des Unternehmens hinter der Key-Plattform. Gearbox forderte, dass Kunden besser beim Kauf abgesichert werden sollen, indem ihnen eine kostenlose Versicherung angeboten wird. Zudem sollte G2A den Zahlungsvorgang überarbeiten.

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Aktuell ist die Full Clip Edition von Bulletstorm über G2A „ausverkauft“. Demnach könnte es bereits zum Rückzug der Geschäftsbeziehungen gekommen sein. Viele Spieler hatten bereits vermutet, dass der Key-Seller aufgrund eines Spiels seine Firmenstruktur nicht ändern wird. Nun scheint es genau dazu gekommen zu sein. Ob sich G2A in den kommenden Tagen noch zu  den Anschuldigungen oder der Beziehung zu Gearbox äußert, ist schwer zu sagen. (Quelle: Kotaku)

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