Call of Duty: Donald Trump rühmt sich mit fiktiven Jets aus Advanced Warfare

Michael Sonntag

Die Medien scheinen auch weiterhin einen negativen Einfluss auf die Wahrnehmung von Donald Trump zu haben. So lobte der amerikanische Präsident laut Kotaku eine Lieferung von Kampfjets, die es aber nur im SciFi-Call of Duty von 2014 gibt.

Wenn Trump schon anfängt, allem in Call of Duty zu glauben, könnte Activison im Handumdrehen die Politik kontrollieren:

Call of Duty Advanced Warfare.

Während einer Pressekonferenz mit dem norwegischen Premierminister äußerte sich Donald Trump zu einer Jet-Lieferung für Norwegen im November 2017. „Im November begannen wir damit, die ersten F-52 und F-35 Kampfjets auszuliefern“, sagte der amerikanische Präsident. „Wir sind jetzt bei 52 und haben eine gewisse Anzahl bereits vor dem Zeitplan ausgeliefert.

Während tatsächlich F 35 Lightning II-Kampfjets ausgeliefert worden sind, handelt es sich aber bei den F-52 Jets um fiktive Flugzeuge aus Call of Duty - Advanced Warfare. Es ist unklar, ob der Präsident in seinem vorgelesenen Statement einfach nur Fehlinformationen stehen hatte oder ob er es selbst aus dem Spiel aufgegriffen hat.

Während der Singeplayer-Mission Throttle kann der Spieler einen dieser futuristischen Jets steuern, um das Hauptquartier von Atlus im Irak anzugreifen.

Für weitere „Fakten“ kann sich der Präsident gerne an dieser Liste orientieren:

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Die coolsten Fakten und Geheimnisse aus Call of Duty.

Call of Duty - Advanced Warfare erschien am 4. November 2014 für PC und Konsolen. Der Schauspieler Kevin Spacey verkörperte in diesem den Bösewicht Jonathan Irons, während er in der Serie House of Cards den amerikanischen Präsidenten spielte. Keine Ahnung, ob Trumps Verwechslung in irgendeiner Weise damit zusammenhängt, aber es ist definitiv ein witziger Zufall.

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