Call of Duty - Black Ops 4: DLC-Politik bringt Fans in Rage

André Linken 1

Die von Activision angekündigte DLC-Politik zum Ego-Shooter Call of Duty: Black Ops 4 schlägt derzeit ziemlich hohe Wellen innerhalb der Community.

Call of Duty - Black Ops 4 - Multiplayer.

Der Publisher kündigte pünktlich zur E3 in Los Angeles den sogenannten Black Ops Pass an. Der umfasst unter anderem mehrere zusätzliche Zombie-Episoden sowie ein halbes Dutzend Multiplayer-Maps und vier exklusive Charaktere für den Battle-Royale-Modus. Klingt alles prinzipiell gar nicht so schlecht. Doch die Sache hat gleich mehrere Haken.

So gibt es den besagten Black Ops Pass bisher nicht separat zu kaufen. Stattdessen ist er fester Bestandteil der verschiedenen Special Editions, die du dir bereits jetzt vorbestellen kannst. Des Weiteren wird es im Gegensatz zu dem klassischen Season Pass nicht möglich sein, die jeweiligen Zusatzinhalten einzeln zu kaufen. Sprich: Wenn du die zwölf Multiplayer-Maps haben möchtest, kommst du um den Black Ops Pass nicht herum.

Genau dieser Zwang sorgt derzeit für erhitzte Gemüter bei den Fans. Sie lassen sich unter anderem bei Reddit.com aus und werfen sowohl dem Publisher Activision als auch Treyarch Abzocke und einige andere unschöne Dinge vor. Kurze Zeit später meldete sich ein Sprecher von Treyarch zu Wort und versuchte die Wogen etwas zu glätten, indem er unter anderem kostenlose Inhalte und Updates für alle Besitzer von Black Ops 4 ankündigte.

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Es bleibt natürlich noch abzuwarten, ob das ausreichen wird, um die erhitzten Gemüter wieder abkühlen zu lassen. Diese DLC-Politik ist neben dem Verzicht auf eine Singleplayer-Kampagne jedenfalls ein weiterer gewagter Schritt des Studios.

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