Statt des neuen Hammers in CoD kannst du dir auch diese AAA-Titel kaufen

Daniel Hartmann

Für Call of Duty: Black Ops 4 veröffentlichte Entwickler Treyarch unlängst einen Hammer als neue Nahkampf-Waffe. Gegnern mit diesem zu Leibe zu rücken, klingt erst einmal ganz cool, doch bei seinem hohen Preis gibt es durchaus sinnvollere Investitionen.

Du könntest das Geld sparen und in deine Altersvorsorge stecken. Okay, war nur ein Witz, aber für die umgerechnet knapp 25 Euro, die du für den Hammer zahlen musst, gibt es deutlich bessere Verwendungsmöglichkeiten. Wer geht auch schon mit einer Nahkampfwaffe zu einer Schießerei?

© Call of Duty: Black Ops 4 / Activision / Resetera I Das Bundle mit dem Hammer kostet in Call of Duty: Black Ops 4 2.800 CoD-Points, welche nicht erspielt werden können und einem Echtgeld-Gegenwert von knapp 25 Euro entsprechen.

Da wäre zum Beispiel The Witcher 3 in der „Game of the Year“-Edition. Das Spiel kostet bei GOG gerade 14,99 Euro, also gibt es zum Spiel auch noch eine fette Pizza dazu. Klingt doch nach einer guten Investition. Und wo wir gerade bei Rollenspielen sind: Statt des Hammers bekommst du im PlayStation Store die The Elder Scrolls V: Skyrim Special Edition für 24,99 Euro. Für ein paar Euro mehr – genauer: 27,49 Euro – gibt es auf Steam auch No Man´s Sky, ebenfalls auf Steam kostet das neue Shadow of the Tomb Raider nur 29,99 Euro.

Nun aber mal ernst: Ja, der Hammer kommt in einem Bundle mit noch anderen Dingen – Dinge, die das eigentliche Problem sind. Die Spieler sind geschockt von der aggressiven Monetarisierung des Spiels. Sie werfen den Entwicklern und Publisher Activision Geldgier vor und sind noch dazu darüber wütend, dass Inhalte wie Waffen (also keine kosmetischen Gegenstände) aus den älteren Battle Passes nur noch zufällig aus Lootboxen gezogen werden können. Zum Hammer und Treyarchs Monetarisierungs-Politik schreiben sie:


 „Call of Duty ist das am aggressivsten monetarisierte Spiel auf dem Markt. Es ist widerlich.“ 

„Yay… noch eine Waffe, die den meisten von uns verwehrt bleibt.“

„Ganz zu schweigen davon, dass es 30 Dollar sind und die meisten von uns das Spiel für 60 Dollar oder mehr gekauft haben.“   

Die Spieler sind also wütend, dass sie für Inhalte so viel mehr zahlen sollen, obwohl es sich bei Call of Duty: Black Ops 4 um einen Vollpreis-Titel handelt.

Natürlich hat Call of Duty aber auch gute Seiten – wie diese coolen Fakten zur Serie:

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Die coolsten Fakten und Geheimnisse aus Call of Duty.

Die Monetarisierung von Call of Duty stößt bei den Fans nicht gerade auf Gegenliebe und sorgt für eine Menge wütender Kommentare. Gibst du Geld für Ingame-Käufe aus? Wenn ja, für was? Schreib uns gerne in die Kommentare.

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