Call of Duty: Black Ops Komplettlösung, Spieletipps, Walkthrough

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CoD: Black Ops Multiplayer Guide Alle Jahre wieder und zwar ziemlich genau im November kommt nicht etwa das Christkind, dafür aber ein neues „Call of Duty“ auf den Markt. Auch dieses Jahr war es mal wieder so weit: Treyarchs neuestes Machwerk namens „Call of Duty: Black Ops“ kann abermals mit einer cineastisch inszenierten Singleplayer-Kampagne aufwarten, das Herzstück des Shooters ist aber der Multiplayer-Modus. Daher klären wir dich mit unserem Multiplayer-Guide darüber auf, welche Modi dich im siebten Call-of-Duty-Teil erwarten, und was sich im Vergleich zu den Vorgängern geändert haben mag. Von „Free for all“ bis zum Wettspiel Wie bereits erwähnt, stellen wir dir erst einmal die unterschiedlichen Spielmodi im Multiplayer vor.

Der ein oder andere Modus mag dir wahrscheinlich bekannt vorkommen, das Wettspiel ist jedoch neu und auf jeden Fall einen Blick wert; zunächst klären wir aber auch die Neulinge unter euch auf, was sich hinter welchen Modus so verbirgt.

Free for all (kurz: FFA)

Hinter diesem Modus verbirgt sich das klassische Jeder-gegen-jeden-Prinzip, das heißt, im Idealfall spielen alle gegeneinander. Jeder ist sich selbst der Nächste und versucht, möglichst viele Gegner zu erledigen, denn für jeden so Niedergestreckten gibt es einen Punkt. Wer am Ende die meisten Punkte erreicht hat, gewinnt Match wie Spiel.

Team-Deathmatch (kurz: TDM)

Das Team-Deathmatch funktioniert im Grunde genauso wie Free for all, mit dem einzigen Unterschied, dass man nicht allein, sondern im Team gegen ein anderes Team spielt. Sieger ist am Ende das Team, das als erstes das jeweilige Punktelimit erreicht hat.

Suchen & Zerstören (kurz: S&Z)

Wenn du Counter-Strike kennst, dann weißt du auch, wie dieser Modus funktioniert. Wie bei CS gibt es zwei Teams, einmal die Angreifer und auf der anderen Seite die Verteidiger. Die Angreifer versuchen, an einem der zwei möglichen Bombenplätze ihre Bombe zu legen und detonieren zu lassen. Die Verteidiger versuchen, dies zu verhindern. Gewinner sind entweder die Verteidiger, wenn die Angreifer es bis zum Rundenende nicht schaffen, ihre Bombe detonieren zu lassen, beziehungsweise die Angreifer, wenn sie es doch schaffen. Alternativ gewinnt das Team, welches das andere als erstes tötet.

Sprengkommando und Sabotage

Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: Hierbei handelt es sich um zwei verschiedene Modi. Allerdings sind sich beide recht ähnlich, weshalb sie in einem Absatz behandelt werden sollen. Sprengkommando funktioniert wie das eben erwähnte Suchen & Zerstören, mit dem  Unterschied, dass man nicht mehr gewinnen kann, wenn man das andere Team ausschaltet. Im Modus Sabotage verfügen beide Teams über eine Bombe und müssen versuchen, diese beim Gegner detonieren zu lassen. Wer dies als erstes schafft, gewinnt das Match.

Herrschaft und Hauptquartier

Im Herrschafts-Modus existieren zwei Teams und drei Eroberungspunkte, die es zu sichern und zu halten gilt. Hält ein Team einen Eroberungspunkt für eine gewisse Zeitspanne, erhöht sich das Punktekonto des jeweiligen Teams. Im Modus Hauptquartier wird ein Gebäude zufällig als Hauptquartier bestimmt. Wiederum versuchen beide Teams, dieses zu stürmen und vor dem gegnerischen Team zu verteidigen. Gewonnen hat in beiden Modi das Team, das schließlich das zuvor bestimmte Punktelimit erreicht hat.

Capture the Flag (kurz: CTF)

In diesem Modus besitzen beide Teams eine eigene Flagge. Wie der Name schon sagt, ist es nun Ziel, die Flagge des jeweils anderen Teams erfolgreich zu stehlen und ins eigene Lager zu bringen. Wird man auf dieser gefährlichen Mission vom Gegner erschossen, kann dieser die eigene Flagge nun wieder zurückholen. Teamwork ist hier also wieder einmal spielentscheidend – gewonnen hat das Team, welches die Flagge des Gegners als erstes erobern konnte.

Wettspiel

Das Wettspiel funktioniert eigentlich ähnlich wie Free for all, wird aber immer mit sechs Spielern gespielt und hat einen ganz anderen Reiz: Spieler legen vor Beginn des Matches nämlich einen gewissen Einsatz in Form von so genannten CoD-Punkten fest. Diese Punkte kannst du während des Spielens sammeln – zehn Prozent deiner Erfahrungspunkte werden jeweils deinem CoD-Punktekonto gutgeschrieben. Die besten drei Spieler gewinnen jeweils einen Anteil am Gesamtpott, die anderen drei gehen jedoch leer aus.

Die vier Wettspiel-Modi

Innerhalb des Wettspiels gibt es vier verschiedene Modi, die gegeneinander gespielt werden können. Wie schon gesagt, erhalten die besten drei Spieler anteilig einen Gewinn, der Erstplatzierte die Hälfte des Gesamteinsatzes, der Zweite 30 und der Dritte immerhin noch 20 Prozent. Die vier Modi sind folgende:

One In The Chamber

Alle Spieler starten mit einer Pistole, und mit einer einzigen Kugel im Lauf. Für jeden erlegten Gegner gibt es eine Kugel gratis dazu, verschießt du deine Kugel jedoch sinnlos, bist du ohne Waffe unterwegs und musst versuchen, mittels gezielten Messerangriffen an eine weitere Kugel zu gelangen. Hört sich schwierig an, und ist es auch – ein Glück nur, dass du über drei Leben verfügst.

Gun Game

In diesem Modus gilt es, zwanzig Stufen zu erklimmen – mit jedem Abschuss kletterst du die Leiter eine Sprosse empor. Tötet dich jemand mit dem Messer, rutschst du auf der Leiter wieder eine Stufe nach unten. Besonderheit dieses Modus: Du beginnst mit einer bestimmten Waffe und erhältst mit jedem Abschuss eine neue. Ziel ist es, mit der zwanzigsten Waffe den zwanzigsten Abschuss zu landen.

Sharpshooter

Während du im Gun Game gezwungen bist, einen Gegner zu erledigen, um an eine neue Waffe zu gelangen, passiert das im Sharpshooter ganz automatisch, und zwar immer nach 45 Sekunden. Dabei erhalten alle Gegner die gleiche Waffe – besonders unterhaltsame Situationen entstehen beispielsweise dann, wenn zwei Spieler sich in einem Gebäude mit einfacher Pistole bekriegen und die Waffe plötzlich zum Raketenwerfer mutiert. In diesem Fall hilft nur folgender Rat: Beine in die Hand nehmen und ab dafür!

Sticks and Stones

Dieser Modus ist auch sehr interessant: Mit einfachem Messer, gespannter Armbrust und einem indianischen Tomahawk bewaffnet machst du dich auf, den Feind zu erlegen. Punkte sammelst du entweder mit gezielten Messerwürfen oder treffsicheren Bolzenschüssen – der Tomahawk sorgt dafür, dass der Punktestand des Getroffenen auf null sinkt. Das sorgt für Spannung bis zum Schluss und auch schon einmal für Frustration, wenn man bis zum Ende auf dem ersten Platz liegt, und dann plötzlich kurz vor knapp ein Tomahawk in den Rücken geworfen bekommt.

Zombie-Modus

Mit „Call of Duty: Black Ops“ haben auch endlich deutsche Spieler die Chance, sich entweder allein oder mit Freunden gegen die schier unendlichen Zombiehorden zu kämpfen. Wie auch im gleich noch vorgestellten „Dead Ops Arcade“ kämpft man sich von Level zu Level und erhält dabei immer neue Waffen. Dummerweise nimmt aber auch die Stärke der Zombies exponentiell zu, und sogar noch stärker als die eigene Waffenstärke. Das Ende vom Lied ist also schließlich der vorzeitige Tod. Trotz allem stellen wir dir in den folgenden Absätzen die einzelnen Zombietypen vor und erklären, wie man sie effektiv besiegen kann.

Bürozombies

Bei den Bürozombies handelt es sich um ganz gewöhnliche Zombies, die wohl aus ihrem langweiligen Büroalltag fliehen und einen auf Zombie machen wollten. Diese Zombies sind in den meisten Fällen recht einfach zu besiegen. Sie sind anfangs sehr langsam, nehmen mit steigendem Level aber immer mehr an Fahrt auf. Am schnellsten funktioniert bei ihnen der Kopfschuss, alternativ schießt du ihnen erst die Beine weg, falls deine Munition knapp wird und du neue kaufen möchtest.

Höllenhunde

Bei diesen armen Kreaturen handelt es sich um Zombies, die dem langweiligen Zombiealltag entfliehen wollten und jetzt meinen, einen auf Hund machen zu müssen. Höllenhunde tauchen erst ab dem fünften Level auf, als Waffe empfiehlt sich eine schnelle Handfeuerwaffe wie etwa eine Maschinenpistole. Als Strategie empfiehlt es sich, sich in einer Ecke zu verschanzen und von da aus alle Hunde zu erledigen. Achte beim Nachladen darauf, nicht von ihnen getroffen zu werden – mehr als ein oder zwei Treffer hältst du nicht aus.

Gas-Zombies

Diese Art ist ganz neu, und ist wohl aus einer Mutation normaler Zombies entstanden, denen der Zombiealltag zu alltäglich, das Hundedasein aber zuwider war. Sie sind etwas schneller als die Bürohengste, kriechen dafür aber permanent über den Boden. Tötest du einen von ihnen, explodiert er wenige Sekunden später und sondert irgendein seltsames Gas aus, das zwar nicht giftig ist, dafür aber deine Sicht erheblich einschränkt. Zum Glück tauchen diese Zombies erst auf, wenn der Strom eingeschaltet ist – also lieber das Licht Licht sein lassen und im Dunkeln von Raum zu Raum tasten.

Diebe

Auch eine ganz neue Art sind die Diebe. Lass dich vom Namen nicht täuschen: Bei ihnen handelt es sich nicht etwa um kleptomanische Menschen, sondern um kleptomanische Zombies. Wenn sie dir nämlich zu nahe kommen, klauen sie dir die Waffe. Tötest du sie, lassen sie die Waffe und entsprechende Munition wieder fallen. Lässt du sie leben, verteilt sich die Waffenmunition nach und nach im ganzen Level. Die Strategie bleibt dieselbe, wobei sie stärker als alle anderen Zombies sind und somit auch mehr aushalten.

Zu beachten ist, dass die Höllenhunde nur im „Kino der Toten“ und die Diebe wiederum ausschließlich auf der „Five“-Map auftauchen.

Jetzt brauche ich aber eine Pause …

Nach einer anstrengenden Multiplayer-Partie solltest du auch mal einen Blick auf die Eastereggs werfen, ganze zwei zusätzliche Spiele haben es ins Spiel geschafft. Für Liebhaber des Zombie-Modus gibt es einen Top-Down-Shooter, in dem man sich vieler Zombies erwehren muss. Wer es lieber mal etwas ruhiger mag, kann es sich beim Text-Adventure Zork mitsamt Kaffee und Kuchen gut gehen lassen.

Top-Down-Shooter und Text-Adventure

Wenn du die Singleplayer-Kampagne nach guten sechs Stunden Spielzeit beendet hast, solltest du vielleicht noch einen Blick ins Hauptmenü werfen. Drückst du hier nämlich immer wieder die , entpuppt sich Protagonist Alex Mason nämlich glatt als Entfesselungskünstler und entledigt sich problemlos seiner Fesseln. Nachdem du dich auf diese Weise befreit hast, vollführst du eine galante 180-Grad-Drehung. Vor dir erblickst du einen Computer, den du genauer unter die Lupe nehmen kannst. Mithilfe der spielinternen On-Screen-Tastatur lassen sich mehrere Eingaben tätigen, die wir im Folgenden kurz vorstellen wollen.

DOA

DOA steht für „Dead Ops Arcade“ und ist ein Top-Down-Shooter, das heißt, du siehst deinen Helden von oben, während von allen Himmelsrichtungen untote Zombiehorden auf dich einstürmen, die es zu beseitigen gilt; deshalb auch der Name „Dead Ops“. Im Laufe des Minispiels erhältst du immer neue und stärkere Waffen, dafür vermehrt sich das Kanonenfutter auch exponentiell. Es ist also nur eine Frage der Zeit, bis du die Zombies nicht mehr aufhalten kannst und als Mitternachtssnack herhalten musst. Spielst du besonders gut, kannst du hier übrigens auch zwei Erfolge freischalten – für den ersten reicht es schon, eine Münze einzuwerfen und damit das Spiel zu starten, der zweite verlangt, mittels Geschwindigkeitsschub wie ein Rhinozeros durch mehr als 20 Gegner zu preschen.

ZORK

Gibst du am Computer ZORK ein, schaltest du damit das gleichnamige Text-Adventure aus dem Jahre 1977 frei, welches – wie das Genre ja eigentlich schon erklärt – textbasiert abläuft. Wie auch in anderen Adventures müssen Rätsel gelöst werden, indem du mit NPCs sprichst, oder aber verschiedene Gegenstände miteinander kombinierst. Textbasiert bedeutet aber nicht nur, dass du lesen, sondern auch selbst Text schreiben musst – dazu stehen dir folgende Befehle zur Verfügung:

Befehl Funktion

N / S / E / W Diese(r) Befehl(e) lassen deinen Charakter nach Norden, Süden, Osten oder Westen gehen. Alle Befehle sind englisch, das heißt also, E steht beispielsweise für „East“ und somit für Osten.

U / D Diese(r) Befehl(e) lassen deinen Charakter nach oben oder unten gehen. U steht hier für „up“ (hoch), D für „down“ (runter).

Talk So sprichst du NPCs an.

Give x y Damit kannst du jemandem (Variable x) etwas (Variable y) übergeben, beispielsweise einen Gegenstand.

Attack Auch in Zork wird mal gekämpft, und dieser Befehl macht es möglich.

Take / Use / Open Mit „take“ nimmst du Gegenstände, mit „use“ lassen sich diese benutzen und mit „open“ im Zweifelsfalle auch öffnen.

Save / Restore Damit speicherst du deinen aktuellen Spielstand oder kannst einen alten neu laden.

I / Diagnose Wie auch in vielen anderen Adventures üblich, zeigt „I“ das Inventar an. Mittels „Diagnose“ überprüfst du, wie es um deine Gesundheit steht.

G „G“ wiederholt den jeweils letzten Befehl.

Restart / Quit Der erste Befehl startet Zork neu, der zweite beendet das Spiel und zeigt die momentan erreichte Punktzahl an. Für Fortschritt in Form von gelösten Rätseln gibt es nämlich Punkte – je mehr Punkte du also hast, desto weiter bist du auch.

Score Falls du das Spiel nicht gleich beenden willst, kannst du bei Bedarf mit „score“ deine Punktzahl während des Spiels anzeigen lassen.


Sobald du Zork das erste Mal startest, schaltest du übrigens auch gleich einen weiteren Erfolg frei. Neben den beiden „Minispielen“ lassen sich im Computer noch einige andere interessante Befehle eingeben, die der Vollständigkeit halber in der folgenden Tabelle kurz aufgeführt werden:

Befehl Funktion

3ARC INTEL Mit diesem Befehl schaltest du alle Geheimdokumente frei. Diese kannst du dir nun in aller Ruhe zu Gemüte führen. Allerdings wird mit Eingabe des Befehls der dazugehörige Erfolg für dich gesperrt. Falls du alle Erfolge aus eigener Kraft erreichen willst, solltest du von der Eingabe absehen.

3ARC UNLOCK Hiermit schaltest du insbesondere „Dead Ops Arcade“ frei, sofern noch nicht geschehen, beziehungsweise die Zombie-Map „Five“ frei, auf der du unter anderem als Kennedy, McNamara, Castro oder auch Nixon spielen kannst.

WHO  WHO zeigt dir eine Liste aller Namen, die den Befehl RLOGIN nutzen dürfen.

DIR DIR zeigt dir eine Liste aller Audio- sowie Bilddateien.

CAT Mittels CAT kannst du in der Liste gefundene Dateien öffnen, und so beispielsweise exklusive Screenshots zu Gesicht bekommen.

HELP  HELP zeigt dir alle möglichen Befehle in einer übersichtlichen Liste an, aber die brauchst du ja nun auch nicht mehr.

Autor: Stefan Seibert

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