Call of Duty: Im kommenden Jahr geht es Gerüchten zufolge nach Vietnam

Marco Schabel

Während sich Battlefield 1 schon in Kürze dem Ersten Weltkrieg annimmt, geht es mit Call of Duty Infinite Warfare wieder in die Zukunft. Im kommenden Jahr könnte dagegen Gerüchten zufolge Vietnam als Schauplatz gewählt werden.

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Call of Duty Infinite Warfare Black Sky Gameplay.

Nachdem Activision und Infinity Ward vor einigen Monaten Call of Duty Infinite Warfare enthüllten, war der Aufschrei der Gaming-Gemeinschaft recht groß. Schon wieder ein Zukunftsszenario, auch noch im Weltraum und noch dazu mit Exoskeletten und Robotern. In der Folge wurde der Enthüllungstrailer das Video, mit den zweitmeisten Dislikes aller Zeiten auf YouTube und Konkurrent EA wurde in den Himmel gelobt, weil sie mit Battlefield 1 nicht nur in die Vergangenheit gehen und etwas Bodenständiges bieten, sondern weil es sogar der Erste Weltkrieg ist, der bislang kaum Beachtung fand. Geht es nach aktuellen Gerüchten könnte es daher bereits im kommenden Jahr auch für Activisions Call of Duty-Serie wider in die Vergangenheit gehen.

Call of Duty 2017 auf Basis eines eingestellten Prototypen?

Genau genommen wird aktuell berichtet, dass das Entwicklerstudio Sledgehammer Games, das 2017 die Verantwortung für die Serie haben, derzeit ein Call of Duty in Vietnam entwickeln könnte. Hintergrund des zugegebenermaßen recht dünnen Gerüchts ist die Tatsache, dass Sledgehammer bereits 2009 einen Third-Person-Ableger der Serie mit dem Namen Call of Duty Fog of War entwickeln wollte, das letztlich aber eingestellt wurde, da Sledgehammer sich um den Multiplayer-Part von Call of Duty Modern Warfare 3 kümmern musste. Infinity Ward waren damals nämlich diverse Entwickler abgesprungen, die dann Respawn Entertainment gründeten und Titanfall entwickelten.

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Call of Duty Fog of War sollte eigentlich zur Zeit des als Vietnamkrieg bekannten zweiten indochinesischen Konflikts zwischen 1955 und 1975 spielen und war bereits acht Monate in der Entwicklung, als es auf Eis gelegt wurde. Von Eddie Del Rio (einem der Konzeptzeichner hinter Star Citizen) gab es bereits erste Artworks zum Spiel. Ziel soll es sein, ein bodenständiges Gameplay zu bieten, also von Exoskeletten und Powerwaffen abzurücken. Call of Duty solle mit dem Gameplay aus Uncharted verschmelzen, wie Studiochef Michael Condrey damals verkündete.

Haken an der Sache ist: Das „Gerücht“ wurde von IGN Spanien in die Welt gesetzt und fußt weder auf anonymen noch nachprüfbaren Quellen. Nicht einmal andere Gerüchtegeber oder aufgetauchte Hinweise oder Leaks werden zurate gezogen. Entsprechend ist das Gerücht natürlich mit äußerster Vorsicht zu genießen.

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Quelle: IGN Spanien (via FragHero)

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