Call of Duty: Nie veröffentlichtes Spiel sollte im antiken Rom spielen

Sebastian Moitzheim 18

2014 erschien Call of Duty: Advanced Warfare, ein Eintrag der Reihe, der ungefähr 50 Jahre in der Zukunft spielt. Doch fast wäre Activision einen ganz anderen Weg gegangen: Die Idee, ein Call of Duty über das antike Rom und Julius Caesars Kriege zu entwickeln, fand beim Publisher viel Zuspruch.

Als 2003 das erste Call of Duty erschien, hat wohl kaum jemand vermutet, dass die Reihe sich irgendwann vom Weltkriegs- zum Science-Fiction-Shooter entwickeln würde. Irgendwann begannen die Entwickler, fast jeden neuen Teil der Reihe ein paar Jahre weiter in die Zukunft zu verfrachten. Aber es hätte auch ganz anders kommen können.

Wie GamesRadar von einer anonymen Quelle erfuhr, gab Activision vor ein paar Jahren mehreren ihrer internen Studios die Chance, einen Pitch für das nächste Call of Duty zu entwickeln. Am Ende entschieden sie sich für Advanced Warfare, aber ein anderer Vorschlag von Skylanders-Entwickler Vicarious Visions kam ebenfalls in die engere Auswahl: Call of Duty: Roman Wars.

Roman Wars sollte im antiken Rom spielen und von den Kriegszügen von Julius Caesar erzählen. Ihr hättet Figuren von einem einfachen römischen Soldaten bis hin zu Julius Caesar selbst kontrolliert und sowohl aus der First- als auch einer Third-Person-Perspektive gekämpft. Vicarious Visions entwickelte einen Prototypen mit einer frühen Version eines möglichen Levels des Spiels. Sie zeigten Activision außerdem Material aus anderen Spielen wie Assassin’s Creed und Filmen wie Gladiator. So wollten die Entwickler einen Eindruck vom Spielgefühl vermitteln, dass sie mit Call of Duty: Roman Wars anvisierten.

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Spiele, die schon vor dem Release gehasst wurden

Das beeindruckte Activision und schaffte es bis zum CEO des Publishers, Bobby Kotick. Doch eine „Mischung aus Studio-Sturheit und Angst davor, Fans der Marke zu übersättigen“ (GamesRadar) sorgte dafür, dass Activision sich gegen Call of Duty: Roman Wars entschied.

Quelle: GamesRadar, via Gamespot

 

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