Drop the mic: Ein YouTuber nimmt das Call of Duty Franchise auseinander

Dominic Stetschnig 24

Call of Duty hat im Lauf des letzten Jahrzehnts mehr Entwicklungsstufen durchlaufen als viele Pokémon. Oder, Moment… hat es das wirklich? Oder ist es einfach nur gleich geblieben und wurde so jämmerlich auf seine Zielgruppe optimiert, dass mittlerweile sogar schon Fans das kalte Kotzen bei der sich selbst eingebrockten Kriegs-Suppe bekommen? Hört euch das an, denn: Dieser YouTuber trifft den Kritik-Nagel auf den Kopf.

BDobbinsFTW spielt gerne Shooter. Sein YouTube-Channel ist voll mit Videos zum Thema Halo, Battlefield und Call of Duty, zu denen er sich ab und an auch aber kritisch äußert. In einem seiner jüngsten Videos, nimmt er das kommende Call of Duty: Infinite Warfare allerdings so hart auseinander, dass es fast augenöffnend wirkt. Investiert die knapp zehn Minuten, es lohnt sich:

TL;DRW

Er beschwert sich im Grunde genommen darüber, wie die Call of Duty Reihe von Episode zu Episode mehr zum puren Lieferanten und Bedürfnisbefriediger seiner Kernzielgruppe geworden ist, statt sich als eigenständiges Individuum nach der Kreativität seiner Erschaffer zu entwickeln. Anhand der Multiplayer-Modi erklärt er, dass die Spiele im fortschreitenden Stadium mehr und mehr daraus ausgelegt waren, ihren Spielern ein Belohnungsgefühl zu geben. Nur durch Übung wird man zu einem guten Shooter-Spieler, Call of Duty hingegen gibt jedem die Chance, schnell ein guter Shooter-Spieler zu werden (was ja an sich nicht schlecht ist), suggeriert allerdings durch verschiedene Faktoren wie dem Skill-System, dem Spawn-System und dem Map-Design, dass jeder Spieler einfach immer gut ist. Dies hat nicht nur die Zielgruppe der wirklich Shooter-versierten Spieler verprellt, sondern auch sämtliche Hoffnung für das Genre bei Videospiel-Entwicklern sterben lassen.

Call of Duty: Infinite Warfare - Offizieller Reveal Trailer (Deutsch).

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