Tj the blind gamer ist seit seiner Kindheit blind, was ihn aber trotzdem nicht davon abhält, seinen Lieblingsshooter zu spielen. Jetzt konnte er einen neuen persönlichen Kill-Rekord in CoD WW2 verzeichnen. Kotaku hat mit dem außergewöhnlichen Spieler gesprochen und ihn nach seinem Erfolgsgeheimnis gefragt.

 

Call of Duty: WW2

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Call of Duty: WW2

Die offensichtlichste Frage zuerst: Wie ist es überhaupt möglich, Call of Duty zu spielen, ohne das Spiel sehen zu können? Der 19-jährige Amerikaner hat die Shooter-Reihe bereits gezockt, da war er noch nicht mal zehn. Zu diesem Zeitpunkt konnte er noch sehen, auch wenn nur eingeschränkt. Jetzt muss er sich eben mehr auf sein Gehör und bestimmte Spiel-Perks verlassen.

Örtlich findet sich TJ zurecht, indem er auf Schritte, Schall und Umgebungsgeräusche wie Lampensurren achtet. Der Perk Bewusstsein verstärkt alle Geräusche der Feinde und sechster Sinn erzeugt ein Geräusch, wenn sich die Gegner sehr nah befinden. Der Spieler lobt die Arbeit des Entwicklers, da sehr viele Perks Menschen mit Behinderung beim Spielen unterstützen können.

Kennst du sie schon alle?

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Um Menschen wie ihm das Spielen in kommenden CoD-Teilen noch leichter zu machen, schlägt TJ vor, dass der Entwickler einstellbare Audioeffekte für alle relevanten Karten-Spots zur Verfügung stellt und außerdem einen Bildschirmleser einbaut, der alle eingeblendeten Informationen laut vorliest. Als nächstes Ziel möchte der Spieler die 10.000-Kill-Marke erreichen.