Captain Toad Treasure Tracker Kurztest: Klein, aber Oho!

Anne Wernicke 8

Gehen zwei Pilze auf Schatzsuche… Klingt wie der Anfang eines schlechten Witzes, beschreibt aber ziemlich genau die Story von Nintendos neustem Super-Mario-Spin-Off: Captain Toad: Treasure Tracker. In unserem Kurztest erfahrt ihr, was es mit dem Rätselspiel rund um den kleinen Toad auf sich hat und ob Nintendo es schafft, einen abtrünnig gewordenen Ex-Nintendo-Anhänger wie mich vor die Wii U zu locken.

Captain-Toad-Test-Artikel

Die Handlung von Captain Toad: Treasure Tracker ist, typisch für Nintendo, simpel und nicht wirklich neu. Ihr beschreitet knuffig-bunte, losgelöste Levelabschnitte, um eure Angebetete Toadette aus den Fängen eines fiesen, blauen Vogels zu befreien.

Das zentrale Spielelement ist die nach Belieben verstellbare Perspektive, um versteckte Items zu entdecken oder kleine Rätsel zu lösen. Gegenstände oder Wege, die vorher nicht sichtbar waren, müssen einfach nur aus einem anderen Blickwinkel betrachtet werden. Ein hervorragender Kniff, der beispielsweise schon bei dem Indie-Titel FEZ super funktionierte.

Durch das Sammeln von Kristallen und Münzen bringt ihr die Story voran und schaltet Bonuslevel frei. Gadgets wie die Spitzhacke, mit der ihr Gesteinsblöcke zertrümmert, oder die Doppelkirsche, die euren pilzköpfigen Freund dupliziert, sorgen für die nötige Abwechslung.

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Aller Anfang ist schwer

Wii-U-Veteranen werden Captain Toad schon aus Super Mario 3D World kennen, für Wii-U-Neulinge hingegen wirkt das Spielkonzept anfangs etwas irritierend. Ich habe zwei bis drei Anläufe gebraucht, um die Steuerung mit dem Wii-U-Gamepad zu beherrschen, hatte dann aber keine weiteren Probleme mehr. Das besagte Gamepad wurde außerdem intuitiv in das Spielgeschehen integriert. So müsst ihr zum Beispiel via Touchscreen Elemente verschieben und drehen, oder durch pusten Ventilatoren aktivieren, um weiter zu kommen.

Unser Test zu Super Mario 3D World

Knuddelfaktor over 9000

Eine große Stärke von Captain Toad: Treasure Tracker ist zudem der allgegenwärtige Nintendo-Charme. Sei es durch die teilweise schon bekannten und neuen Musikstücke, das liebevolle Charakterdesign, oder die abwechslungsreichen Spielwelten. Diese sind zwar bisweilen ganz schön knifflig, aufgrund der fair ansteigenden Lernkurve stellt sich allerdings so gut wie nie Frust ein. Darüber hinaus ist der kleine Toad fantastisch animiert und reagiert auf die sich wechselnde Umwelt. In einem Geisterhaus zittert er vor Angst, während ihn ein Lava-Level ordentlich ins Schwitzen bringt.

Captain Toad Treasure Tracker - Test-Fazit

Nach einigen Stunden Spielzeit habe ich Lust auf mehr. Captain Toad: Treasure Tracker überzeugt mit Innovation im Gameplay und der sinnvollen Implementierung des Gamepads. Ein Vergnügen, das sich über vier bunte Welten erstreckt und für Fans des Hauses Nintendo ein Muss ist. Für alle Wii-U-Skeptiker ist es vielleicht eine Chance, mit der Konsole warm zu werden - wobei ich ganz klar sagen muss, dass ich mir nur aufgrund dieses Titels keine Wii U zulegen würde.

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Ein Video-Test zu Captain Toad: Treasure Tracker erscheint in den folgenden Wochen.

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