Spiel entfernt Mikrotransaktionen – wird Topseller

Marvin Fuhrmann

Die Macher von Clicker Heroes 2 beschreiben ihr Werk selbst mit den Worten „Eine Fortsetzung, nach der niemand gefragt hat“. Und dennoch erobert das Clicker Game aktuell die Steam Charts im Sturm. Warum? Weil es keine Mikrotransaktionen mehr besitzt.

Clicker Heroes 2 ist erst in dieser Woche in eine Early-Access-Phase auf Steam gestartet. Die Macher haben bei ihrer Fortsetzung eine gänzlich andere Richtung eingeschlagen. Statt das Clicker Game wie den Erstling mit einem Free2Play-Modell anzubieten, verlangen die Entwickler direkt einen nicht gerade schmalen Geldbetrag (25 Euro) von den Spielern. Und dennoch geht das Konzept auf. Die User bekommen direkt nach dem Kauf vollen Zugang zu Clicker Heroes 2 und allen Inhalten, die es mit sich bringt und können ganz einfach loszocken.

Clicker Heroes 2 ist am Start und will nun auch den Menschen helfen:

Clicker Heroes 2 - Teaser Trailer.

Damit erreicht Clicker Heroes 2 den zehnten Platz in den weltweiten Steam Topsellern. Damit setzt es sich vor viele Games, die in Sachen Gameplay deutlich mehr bieten. Denn in Clicker Heroes 2 geht es immer nur durch Klicks auf die Maus weiter geradeaus durch zahlreiche Monsterhorden.

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Die Entwickler schreiben auf ihrer Website, dass sie niemandem mehr das Geld aus den Taschen ziehen wollen, weil sie süchtig nach diesem Spielprinzip sind. Mit dem Erstling hätten sie viel Geld verdient. Aber es fühlt sich falsch an, wenn dieses Geld von jemandem kommt, der es sich eigentlich nicht leisten sollte. Spieler, die sich getraut haben, eine Rückzahlung zu beantragen, haben diese deshalb auch immer sofort bekommen. Jedoch wären dies die wenigsten Fälle. Die, die wirklich süchtig sind, würden es nie offen zugeben, so die Entwickler. So soll das neue Konzept auch helfen, diese Sucht nicht weiter zu fördern.

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