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Einer der legendärsten Panzer des Zweiten Weltkriegs und der einzige echte Allround-Panzer, den die Sowjets von Hause aus haben. Der T-34/76 vereint zahlreiche Vorzüge in sich. Er ist schnell, ordentlich gepanzert, vielseitig und, ganz wichtig, billig zu produzieren. Er belegt auch nicht viel Einheitenkapazität.

 

Vor allem letztere zwei Eigenschaften sorgen dafür, dass man diesen schicken Panzer in rauen Mengen produzieren kann. Das ist auch nötig, denn wenn man den T-34 das erste Mal auf einen Panzer IV loslässt, kann das schon ein bisschen enttäuschend sein – im direkten Duell sieht das sowjetische Kraftpaket in der Regel keinen Stich. Selbst ein Stug III kann einen T-34 relativ leicht besiegen.

 

Aber so darf man den T-34 eben nicht einsetzen. Dank seiner Geschwindigkeit ist der T-34 sehr gut im Flankieren und Heckbeschuss gegnerischer Panzer, und bereits zwei T-34 können Feinde fies in die Zange nehmen – die Kanone des T-34 mag nicht sehr stark sein, aber wenn der Feind von zwei Seiten angegriffen wird, sind Heck- oder Seitentreffer garantiert, und die schmerzen. Sehr. Mehrere T-34 sind eine Bedrohung für die meisten Ziele, Infanterie eingeschlossen, die in solchen Szenarien oft Bekanntschaft mit der recht präzisen Kanone des Panzers macht.

 

Alternativ ist der T-34 ein gutes Mittel zu Ablenkung, damit der SU-85 Panzerzerstörer oder die SU-76 Selbstfahrlafette ihre Arbeit verrichten können. Wenn man auf den Gegner trifft, hält man den T-34 zwischen den eigenen Fahrzeugen und dem Feind, damit er die geschosse abfängt. Oder man gibt Vollgas und fährt hinter den Feind, der nun die Wahl hat, ob er lieber vom T-34 oder von den Geschützen zerstört werden möchte.

 

Zu Recht eine Legende

In jedem Fall ist es wichtig, eines nicht zu vergessen: Der Verlust eines T-34 ist nicht das Ende der Welt. Sofern man eine gute ökonomische Ausgangslage hat, kann man immer noch einen Panzer produzieren. Die Sowjets haben eine verlustreiche Spielweise, und oftmals ist der T-34 ein Bauernopfer, um stärkere Feinde zu schlagen. (Wenn man die Gelegenheit hat, kann und sollte man ihn natürlich dennoch zurückziehen und reparieren, was dank seiner Geschwindigkeit oft möglich ist.)

 

Nichts macht das so deutlich wie seine Fähigkeit „Rammen“: Sofern er eine freie Bahn zum feindlichen Panzer hat, gibt der T-34 Vollgas und fährt mit Karacho in den Widersacher. Das Ergebnis ist in der Regel, dass sowohl beim T-34 als auch bei seinem Opfer Kanone und Motor kaputt sind. Eine solche Taktik mag sauer aufstoßen, denn wer opfert schon gerne eigene Panzer, aber wenn man einen Elefanten oder Tiger lahmlegt, indem man in sie hineinrauscht, dann ist das ein sehr, sehr guter Schlagabtausch.

 

Da viele deutsche Fahrzeuge „besser“ (und auf jeden Fall teurer) als der T-34 sind, ist es eine Option, die man immer im Hinterkopf behalten sollte. Auf jeden Fall sollte man sie in Situationen nutzen, in denen man das verkrüppelte Fahrzeug hinterher garantiert zerstören kann. Dann kann man nämlich oft auch gleich den T-34 reparieren und auf seine nächste Kamikaze-Tour schicken. Ein plötzlich aus der eigenen Formation ausbrechender T-34, der einen feindlichen Koloss in einen nutzlosen Klumpen Metall verwandelt, ist sehr gut eingesetzt.

 

Auf der ersten Veteranenstufe lernt der T-34, Sektoren zu erobern, wozu er aber seine Kanone deaktivieren muss. Verbunden mit seiner Geschwindigkeit und seiner Effektivität gegen viele unterschiedliche Arten von Zielen macht ihn das zu einer guten Wahl, wenn man eine Einheit zur Sabotage und Eroberung ins feindliche Hinterland schicken muss. Er kann dann dort auch Sektoren verteidigen, die er erobert hat, oder Überraschungsangriffe starten.

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