Hacker veröffentlicht Daten von 1,5 Millionen Counter-Strike-Spielern

Martin Eiser

Im Dezember wurde eine bekannte E-Sport-Community für Counter-Strike: Global Offensive gehackt. Dabei wurden viele Nutzerdaten erbeutet und der Hacker forderte 100.000 Dollar. Die Website wollte sich aber nicht erpressen lassen. Jetzt sind viele private Daten online – darunter auch Passwörter und Sicherheitsfragen.

Hacker veröffentlicht Daten von 1,5 Millionen Counter-Strike-Spielern

In Counter-Strike kämpfen Terroristen gegen eine Antiterroreinheit, die sogenannten Counter-Terroristen. Am Ende einer Partie gibt es immer einen Gewinner und einen Verlierer. Im realen Leben ist es allerdings nicht so einfach, wie eine Geschichte aus den USA zeigt. Im Dezember wurden die Server der E-Sport-Community ESEA gehackt und es gab es gab eine Schutzgeldforderung von 100.000 Dollar, um die Profile nicht zu veröffentlichen. Turtle Entertainment, Betreiber der Website und auch Ausrichter der ESL, wollte sich vom dem Hacker aber nicht erpressen lassen und schalteten das FBI ein.

Weil sich die ESEA geweigert hatte das Geld zu bezahlen, wurden derweil 1,5 Millionen Datensätze von Counter-Strike-Spielern veröffentlicht – mit Usernamen, E-Mails, Privatnachrichten, IP-Adressen, Mobiltelefonnummern, Forenbeiträge, verschlüsselte Passwörter, Sicherheitsfragen und Informationen zum Standort des Users. Nutzer wurden bereits am 30. Dezember, drei Tage nach dem Hack, über den Vorgang informiert. Die Sicherheitslücke soll inzwischen geschlossen sein und das Unternehmen arbeitet mit dem FBI zusammen, um den oder die Hacker zu finden.

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Auf die Frage, warum man der Forderung nicht nachgegeben hat, schreibt ESEA: „Wir geben Lösegeldforderung nicht nach. Und eine beliebige Menge Geld zu zahlen hätte unseren Nutzern keinerlei Garantien gegeben, was mit ihren gestohlenen Daten geschieht. Die verantwortungsvollste Vorgehensweise war es, den Vorfall den Behörden und der Community zu melden, sodass jeder Einzelne selbst Schritte einleiten konnte, um seine Konten zu sichern. Zur gleichen Zeit haben wir rund um die Uhr daran gearbeitet, um den Angriffsweg einzugrenzen, die Sicherheitslücke zu beheben und unser Sicherheitsprogramm weiter zu verbessern.

Wer mehr Informationen über den Vorgang und die Vorgehensweise haben möchte, findet diese in einem Update auf der Website der ESEA.

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