Seedi: Traumkonsole für Retro-Fans soll per Crowdfunding finanziert werden

Luis Kümmeler 1

Auf der Crowdfunding-Webseite Indiegogo soll eine neue Retrokonsole finanziert werden, die als wahrhaftiges Wunderwerkzeug der Emulation daher kommen soll. Mit dem Seedi - Retro Gaming System sollst du CD-basierte Spiele zahlreicher älterer Plattformen abspielen können, darunter MS-DOS, PlayStation, Neo-Geo und weitere.

SNES Mini - Alle Features der Retro-Konsole.

Der Trailer präsentiert die neue Retrokonsole SNES Mini

Wer im Jahr 2017 schon einmal versucht hat, ein altes PC-Spiel ohne Hilfsmittel wie Steam und GOG auf modernen Betriebssystemen zum Laufen zu bekommen, der weiß möglicherweise bereits, wie schwierig sich dies gestalten kann. Doch auch alte Konsolen wie die PlayStation 1 können über zwei Dekaden nach ihrer Veröffentlichung inzwischen den Geist aufgegeben haben. Und hier kommt das Seedi - Retro Gaming System ins Spiel. So heißt ein Gerät, das von seinen Entwicklern als eine Art ultimative Retroplattform angepriesen wird und über die Crowdfunding-Webseite Indiegogo finanziert werden soll, wie PC Gamer berichtet.

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„Mit modernen Fernsehern und alternden Konsolen musst du oft digitale Versionen der klassischen Spiele nachkaufen, Datensicherungen herunterladen, kaputte Systeme reparieren oder Videosignale upscalen. Seedi kümmert sich um dieses nervige Zeug, sodass du dich wieder dem Sammeln, Tauschen und Genießen von Originalspielen widmen darfst“, versprechen die Entwickler in ihrem YouTube-Video zum Crowdfunding-Projekt. Seedi - Retro Gaming System soll wie ein Allzweckemulator funktionieren und CDs diverser alter Plattformen schlucken, darunter MS-DOS, PlayStation, Neo-Geo und weitere.

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Das System soll sogar Fotos und Musik wiedergeben und CDs beziehungsweise DVDs brennen können und mit einer Unterstützung für kabellose Controller daher kommen. Mit über 10.000 US-Dollar haben die Entwickler bereits gut 20 Prozent der benötigten 50.000 Dollar für das Seedi - Retro Gaming System sammeln können. Etwas fraglich ist dabei aktuell noch die rechtliche Grundlage, da das kommerzielle Projekt offensichtlich auf Emulation fremder Marken und Produkte setzt.

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