Wenn dieser Tage in der Begriff Crowdfunding fällt, dann ist Brian Fargo nicht weit. Wie Tim Schäfer steht auch der renommierte Branchenveteran und Interplay-Firmengründer Fargo („The Bard´s Tale“, „Fallout“) für das enorme Potential des neuen Geschäftsmodells. Mit „Wasteland 2“, dem offiziellen Nachfolger zu seinem gefeierten postapokalyptischen Rollenspiel aus dem Jahr 1987,  bekam Fargo bei den Publishern immer wieder Absagen. Schäfers Erfolg inspirierte ihn dazu, das ambitionierte Projekt der Kickstarter-Familie zu überantworten. Angepeilt wurden 900.000 US-Dollar - herauskamen am Ende beinahe drei Millionen Dollar. Fargo gab Interviews, lud darin alle glücklosen Entwickler ein, es ihm gleichzutun und stellte jede Menge neues Personal für „Wasteland 2“ ein. Neben Chris Avellone von Obsidian Entertainment sprangen weitere Scripter und Designer auf, die nun mit Hochdruck dran arbeiten, aus „Wasteland 2“ ein klassisches Rollenspiel zu machen, das sich allein Fargos Vision und dem Input der Fans zu verantworten hat.