Betthupferl: Ist der Akku leer, pinkeln wir ihn voll

Sebastian Trepesch 2

Wasser-Batterie
„Einfach draufpinkeln, und die Batterie ist wieder voll.“ Na, wenn das mal nicht die Stromerzeugung der Zukunft ist. Ein Crowdfunding-Projekt stellt ein entsprechendes Produkt auf Indiegogo vor.

Wahrscheinlich wird noch einiges an Wasser die Donau hinunterfließen, bis wir unsere ständig leeren Smartphone-Akkus vollpinkeln können. Eine Taschenlampe will sich diese Immer-dabei-Stromerzeugung schon bald zu Nutze machen: Die Batterie H2Only wird „mit Wasser oder jeder anderen Flüssigkeit aufgeladen – notfalls auch mit Urin“, so die Beschreibung.

Im Rahmen des Crowdfunding-Projekts auf Indiegogo wird die Niedervolt-Batterie in Taschenlampen eingesetzt. Unterstützer des Projektes bekommen für 80 US-Dollar zwei unterschiedliche Taschenlampen mit den Wunderbatterien.

 

Wasser-Taschenlampe

 

Wie das patentierte System genau funktionieren soll, verraten die Entwickler nicht. Nur, dass der Akku einen Schwamm enthält, der feucht gehalten werden muss. So hält die Batterie Stunden, wenn nicht sogar Tage.

Klingt fast etwas nach einem Aprilscherz im Februar. Die Kampagne läuft aber nur bis 3. März.

Und so ganz neu ist das Thema dann doch nicht: Vor gut einem halben Jahr zeigten wir britische Wissenschaftler, die mit Bakterien und Urin Energie erzeugten. Ihre Methode funktioniert aber nicht mit anderen Flüssigkeiten.

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