Dark Souls 2 Komplettlösung - Alle Levels, Bosse, Items, Guides, Tipps und Tricks

Leo Schmidt 28

Endlich ist es da! Kaum ein Spiel wurde so lange und sehnsüchtig erwartet wie From Softwares Dark Souls 2. Der Nachfolger zu einem der forderndsten und spannendsten Titel der letzten Jahre hat es mal wieder gewaltig in sich, also macht euch nichts vor – ihr werdet sterben, und ihr könnt Hilfe brauchen. Genau da kommt unsere umfangreiche Dark Souls 2 Komplettlösung ins Spiel!

Dark Souls 2 Komplettlösung - Alle Levels, Bosse, Items, Guides, Tipps und Tricks

Eine Dark Souls 2 Lösung ist natürlich ein Mammutprojekt und sobald Leo nicht mehr sabbernd in der Ecke liegt und weint, wird er sich wieder dranmachen. Das heißt: Unser Dark Souls 2 Walkthrough wird immer weiter ausgebaut, denn es gibt natürlich eine Menge zu entdecken. Deswegen findet ihr jetzt bereits hier einige Dark Souls 2 Guides und Hilfen, die euch den Einstieg in das Spiel erleichtern sollen, aber natürlich werden auch wir noch viel entdecken und erfahren und unsere Komplettlösung aktualisieren. Wir machen bereits gute Fortschritte, aber selbst beim erneuten Durchspielen fallen uns immer wieder neue Sachen auf. Euch auch? Dann helft uns, unsere Lösung noch besser zu machen, und sagt uns in den Kommentaren, ob ihr die beste Waffe oder die ultimative Taktik gegen einen Boss gefunden habt!

Einstiegshilfen und frühe Waffen

Am Anfang sind gute Waffen rar gesäht. Ihr könnt natürlich die Schmiede in Majula aufsperren und euch dort für Seelen eine Waffe kaufen, aber wir haben für euch in diesem Video einige Fundorte guter früher Waffen zusammengetragen und geben euch andere nützliche Anfängertipps.

Dark Souls 2 - Guide für Anfänger.
Ein besonders großes Thema sind natürlich auch wieder in Dark Souls 2 Bosse. Wir beschreiben vor allem die Angriffsmuster und Taktiken für die Nahkampfklassen, die prinzipiell selbstverständlich auch auf die anderen Klassen übertragen werden können. Durch das leicht überarbeitete Magie-System zum Beispiel sind Zauberer etwas zugänglicher als früher und besser zu spielen, aber sie weichen auf diesselbe Art aus und umgehen die Angriffe. Hier gilt nur ganz allgemein, dass sie immer, wenn es geht, Distanz halten und den Feind mit Sprüchen beharken sollten. Veteranen von Dark Souls wissen aber sowieso: Die Klassen sind eher so etwas wie unverbindliche Empfehlungen und können sehr frei gestaltet werden, und mit den Dark Souls 2 Klassen verhält es sich nicht anders.

Wir haben in unserer Lösung immer wieder Videos eingebaut, in denen ihr sehen könnt, wie wir die Dark Souls 2 Bosse besiegt haben. Tom und ich geben euch in diesen Videos auch Tipps und Hinweise zu Taktiken gegen die Bosse. Insofern: Fröhliche Boss-Jagd!

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Frühes Farmen von Seelen

Das Farmen von Seelen funktioniert in Dark Souls 2 nur noch bedingt bzw. eine Zeit lang, denn Gegner respawnen einfach nicht mehr, wenn man sie eine bestimmte Anzahl von Malen besiegt hat. Dennoch gibt es ein paar Gebiete, die man bis zu diesem Punkt „abgrasen“ kann. Einer der besten Punkte ist früh Heides Flammenturm, denn hier gibt es nur eine Art von Feinden in zwei Variationen, die mit etwas Übung leicht zu besiegen sind und jeweils 400 Seelen bringen – für den Anfang ein schönes Sümmchen. In diesem Video zeigen wir euch, wie man die Gegner dort effektiv bekämpft.

UPDATE: Ein Tipp, der nicht im Video ist, weil wir ihn jetzt erst entdeckt haben: Beim zweiten Leuchtfeuer im Wald der gefallenen Riesen begegnen wir einer Händlerin, der Händlerhexe Melentia, später befindet sie sich in der Nähe des fernen Feuers in Majula. Wie viele Händler im Spiel gibt sie uns eine Art Treueprämie, wenn wir genug Seelen bei ihr ausgeben und sie dann ansprechen. Kauft bei ihr Waren im Wert von etwa 10000 Seelen ein (unsere Empfehlungen: Lenigrasts Schlüssel, Pharros-Wahrheitsverk., Wanderhändler-Hut, entweder Seelenpfeil oder Heilen , füllt den Rest durch Menschenbilder auf) und sprecht sie an, dann schenkt sie euch den Silbernen Schlangenring +1.

Wenn ihr diesen tragt, geben euch Gegner (sogar Bosse!) 20% mehr Seelen, wenn ihr sie tötet. Ob ihr ihn danach langfristig anbehaltet oder zugunsten etwas offensiverer Ringe ablegt, sei euch überlassen, aber für unsere Methode ist das ein toller Bonus – jetzt gibt jeder Ritter 480 statt nur 400 Seelen, das ist eine Menge am Anfang. Später könnt ihr den Ring bei Bossen anziehen (oder, wenn ihr schnell genug seid, nach dem Tod des Bosses schnell anziehen, bevor die Seelen reingeflogen kommen), um noch mehr Seelen zu erhalten. Sehr viel später im Spiel könnt ihr bei einem weiteren Händler die Narren-Handschuhe erwerben, die nochmals 10% mehr Seelen bringen. Der Bonus zwischen beiden Items ist multiplikativ, insgesamt bringen also beide Items 32% mehr Seelen.

Ihr habt außerdem, falls ihr am Anfang die Route über die Niemandswerft zur verlorenen Festung nehmt, in der Werft das erste Mal die Gelegenheit, Gegenstände zu verkaufen. Habt ihr anfangs von Melentia den Wanderhändler-Hut gekauft und danach fleißig getragen, sollte sich ziemlich viel Zeug in eurem Inventar angehäuft haben. Selbst, wenn ihr ein Sammler seid, könnt ihr beim Händler Gavlan die Rüstungen und Waffen verkaufen, die ihr doppelt habt, um ein paar Seelen zusätzlich abzustauben. In unserem Abschnitt zur Niemandswerft erklären wir euch, wie ihr zu Gavlan kommt.

Dark Souls 2 - Heides Flammenturm & Drachenreiter Guide.

Dark Souls 2 Cheats?

Klar ist, dass wir euch keine Dark Souls 2 Cheats anbieten können – es gibt natürlich keine, und gäbe es sie, würde es das Spiel total kaputt machen. Wir werden euch aber das Leben insofern erleichtern, als dass wir euch die Fundorte wichtiger, nützlicher und mächtiger Items verraten.

Wir haben unsere Lösung übrigens auf der Konsole angefertigt, aber Dark Souls 2 PC wird auch bereits heiß erwartet. Abgesehen von der Benennung der Tasten wird sich aber alles übertragen lassen. Dennoch, sollte es doch zu Unterschieden zwischen der PS3, der Xbox 360 und dem PC kommen, werden wir unseren Walkthrough dementsprechend anpassen.

Bevor es mit unserer Dark Souls 2 Komplettlösung losgeht, folgen nun ein paar allgemeine Tipps und Hinweise.

Dark Souls 2 Tipps und Tricks

  • Geduld ist eine der größten Tugenden in Dark Souls 2. Noch viel öfter als an der grausamen Welt geht man an der eigenen Gier oder mangelnden Vorsicht zugrunde. Ein Beispiel: Wenn ihr das Angriffsmuster eines Gegners verinnerlicht habt, wisst ihr, wie viele Schläge ihr landen könnt, bevor es wieder gefährlich wird. Hat er nur noch sehr wenig Leben, könntet ihr versucht sein, einfach weiterzuschlagen, um den Kampf schnell zu beenden. So etwas solltet ihr aber nur tun, wenn ihr absolut sicher seid – die Chancen stehen gut, dass ihr euch verschätzt und dann flach liegt.
  • Das Aufleveln des Charakters hilft, aber viel wichtiger ist, dass ihr lernt, wie die Gegner und eure Charaktere und Waffen funktionieren. Dennoch, wenn ihr einen lauschigen Platz zum Leveln gefunden habt (der Heide Tower of Flame ist früh ein guter Ort dafür), kann es nicht schaden, dort eine Weile zu bleiben, die Gegner zu farmen und zu leveln, wobei eure Priorität auf eurem Hauptattribut (Stärke, Geschicklichkeit, Intelligenz, Wille) und auf Kondition liegen sollte – Ausdauer ist für jeden Charakter wichtig. Ewig könnt ihr das Spiel nicht treiben, denn nach einer Weile werden die Feinde in einem Areal nicht wiederbelebt, wenn ihr an einem Feuer rastet.
  • Dark Souls 2 ist ein enorm offenes Spiel, aber es gibt natürlich wieder Gebiete, deren Besuch anfangs eher empfohlen wird als der von anderen. In unserer Dark Souls 2 Komplettlösung haben wir euch eine Reihenfolge vorgeschlagen, mit der ein Neueinsteiger gut durch das Spiel kommen, aber wenn ihr eine andere Reihenfolge bevorzugt, springt einfach zu der Stelle in der Lösung und setzt dort eure Reise fort..
Dark Souls 2 Collectors Edition.
  • Durch das neue und komfortable Reisesystem ist es nicht nur gut möglich, sondern sogar sehr sinnvoll, einfach an einer anderen Stelle der Welt weiterzuspielen, wenn ihr mal irgendwo festhängt. Wenn man zum Beispiel am Ende des Waldes der Riesen ankommt, ist es eine gute Idee, anschließend vielleicht erstmal zum Heideturm oder nach No-Mans-Wharf zu gehen. Nutzt diesen neuen Komfort, den das Spiel euch bietet!
  • Redet mit den meisten Charakteren, die ihr trefft, mehrmals, bis sich ihre Sätze wiederholen. Viele von ihnen rücken erst beim fünften oder sechsten Ansprechen damit heraus, dass sie zu einem Covenant gehören, dem ihr euch anschließen könnt, dass sie ein Items für euch haben oder euch in einem zukünfitgen Kampf helfen werden.
  • Ein Tipp für Veteranen des ersten Teils: Fühlt euch nicht zu sicher! Es gibt ein paar Änderungen, und bei einem so beliebten und vertrauten Spiel fallen die empfindlich ins Gewicht. Parade und Riposte funktionieren anders und müssen geübt werden, Menschenbilder (das Äquivalent zu Menschlichkeit) können jederzeit benutzt werden, man ist bei Animationen wie Backstab oder dem Betreten eines Nebels nicht mehr unverwundbar – nehmt nichts einfach als gegeben hin, sondern lernt das Spiel nochmal neu kennen.
  • Die Dark Souls 2 Klassen sind eher so etwas wie grobe Orientierungshilfen – ihr könnt die Klassen im Spiel ziemlich frei gestalten und skillen. Für Anfänger sind sie aber gute frühe Empfehlungen. Prinzipiell spielt ihr am Anfang entweder einen Nahkämpfer mit Schwerpunkt auf Geschicklichkeit oder Stärke, einen Zauberer oder einen Kleriker, der zusätzlich zum Nahkampf helfende Wunder wirken kann – letzterer ist etwas schwieriger, haltet euch, wenn ihr nicht ganz mutig seid, erstmal an die Klassiker.
  • Bringt Ersatzwaffen mit! Ob man es glaubt oder nicht, aber diesmal ist selbst die normale Abnutzung eurer Waffen genug, um diese zwischendurch auch mal an ihr Limit zu bringen – ganz davon abgesehen, dass es natürlich auch wieder Feinde gibt, die sich darauf spezialisiert haben, euer Equipment kaputtzumachen. Verlasst euch also vorzugsweise nicht nur auf eure Hauptwaffe, sondern habt für Notfälle immer auch noch eine Reserve in petto. Alternativ könnt ihr auch Reperaturpulver mit euch führen oder sogar den Reparaturzauber benutzen.
  • Sehr viele der Händler in Dark Souls 2 schenken euch Treueprämien, wenn ihr genug Seelen bei ihnen ausgebt. Frühe Beispiele sind die Händlerhexe Melentia, die euch einen Ring schenkt, der euch 20% mehr Seelen von Feinden ergattern lässt, und Gavlan, der euch eine Gyrm-Großaxt überlässt. Dieses Schema setzt sich auch später im Spiel fort, also scheut euch nicht, eure Seelen bei Händlern auszugeben, wenn ihr welche übrig habt.

Dark Souls 2 Komplettlösung

Dark Souls 2 Komplettlösung
Majula – Weg zum Wald der gefallenen Riesen
Wald der gefallenen Riesen – Zum Kardinalsturm
Wald der gefallenen Riesen – Zum Boss
Boss: Der letzte Riese
Boss: Der Verfolger
Heides Flammenturm
Boss: Drachenreiter
Der Weg zur Niemandswerft
Die Niemandswerft
Boss: Dehnwache
Die verlorene Festung – Weg vom Verfolger her
Die verlorene Festung – Weg von der Niemandswerft her
Die verlorene Festung – Wo beide Wege zusammenführen & Weg zum Boss
Boss: Ruinenwächter
Mondturm
Boss: Turm-Gargoyles
Boss: Alter Drachentöter
Boss: Verlorene Sünderin
Boss: Gerippefürsten
Boss: Mytha, die Unheilskönigin
Boss: Der Verkommene
Boss: Schmelzer-Dämon
Boss: Alter Eisenkönig
Boss: Skorpionin Najka
Boss: Freja, die Liebste des Herzogs
Boss: Drachenreiter (zu zweit)
Boss: Spiegelritter
Boss: Sangesdämonin
Boss: Velstadt, der Königs-Aegis
Boss: Vendrick
Boss: Nashandra

 

Dazwischen – Der Weg nach Majula

Nach der etwas unsanften Landung erwacht unser Charakter in einer Art Pavillon. Nicht wundern, dass wir bislang keine Klasse und Ähnliches bestimmen konnten, das folgt gleich. Wir bewegen uns erst einmal vorwärts, durch Halten von Kreis/B können wir sprinten, was unsere Ausdauer verbraucht – der grüne Balken links oben. Ausdauer regeneriert sich, wenn man sie eine Weile nicht verbraucht. Sie ist unabhängig der Klasse später sehr wichtig.

Vor uns in der Ferne sehen wir eine beleuchtete Hütte, die unser Ziel und erster Anlaufpunkt ist. Auf dem Weg dorthin stolpern wir über einige Knochenhaufen und neugierige, aber harmlose Tiere, die uns angrunzen. Wir können vor der Hängebrücke, die zur Hütte führt, theoretisch nach links durch einen Busch und eine verstecke Spalte im Fels – die hier befindlichen großen Fußspuren zeigen aber schon an, dass das keine gute Idee ist, erst recht nicht, da wir noch komplett unbewaffnet sind. Merkt euch die Stelle für später.

Wir gehen zur Tür der Hütte, öffnen sie und lernen drei ältere Damen kennen, die uns nicht unbedingt Mut machen. Sie fragen uns nach unserem Namen, den wir nun bestimmen. Eine der Alten überreicht uns ein Menschenbild – von denen werden wir noch so einige im Laufe des Spiels sehen, aber dieses hier bringt uns zur Charaktererstellung. Wir haben euch in unseren Tipps ein paar Hinweise darauf gegeben, was man spielen könnte, die Wahl liegt aber natürlich bei euch.

Dank der überarbeiteten Mechaniken sind Zauberer etwas leichter zu spielen als in Dark Souls 1 und haben einen Reichweitenvorteil. Für ein eher „klassisches“ Erlebnis bietet sich eine der zäheren Nahkampfklassen an, der Ritter ist etwas zäher, der Krieger beginnt mit einem ordentlichen Schild. Wie früher sind die Klassen aber nur ungefähre Start- und Orientierungspunkte – ihr könnt den Charakter später frei bauen und es gibt diesmal sogar eine (wenn auch nicht oft verfügbare) Möglichkeit, umzuskillen. Nehmt am Anfang am besten nicht den Bettler, der ist eher was für Fortgeschrittene.

Die Frage nach der zu wählenden Gabe ist nicht ganz leicht zu beantworten. Es gibt diesmal keinen Generalschlüssel, dafür aber wieder ein mysteriöses Objekt, das sogenannte „Versteinerte Etwas“, das vielleicht eines Tages nützlich wird – oder eben auch nicht. Macht euch nicht zu viele Gedanken, auch bei der Erstellung des Charakters – wie im Vorgänger seht ihr den Charakter sowieso kaum noch so richtig, sobald ihr etwas Rüstung anlegt. Nachdem die Alten uns noch ein wenig fertiggemacht haben, können wir nun mit unserem erstellten Charakter loslegen. Wir können uns mit der Wirtin Milibeth unterhalten, die uns erzählt, dass die Alten Feuerhüterinnen waren.

Neben Milibeth können wir die Treppe nach oben und finden hier in einer Kiste ein Menschenbild – ähnlich dem, das uns gerade gegeben wurde. Menschenbilder funktionieren so ähnlich wie Menschlichkeit im Vorgänger, nämlich folgendermaßen: Wenn unser Charakter stirbt, wird er zur Hülle, er verliert mit jedem Tod 10% seiner maximalen Lebenspunkte (bis runter zu 50%), er kann keine helfenden NPCs oder andere Spieler beschwören und er sieht aus wie eine Mumie. (Wir im Vorgänger gibt es noch weitere versteckte Parameter, aber das sind vorerst die wichtigsten.). Wenn wir ein Menschenbild benutzen, werden wir wieder menschlich – die Maximallebensenergie wird wieder normal (muss aber aufgefüllt werden) und wir können wieder beschwören. Im Gegensatz zu Dark Souls 1 können wir Menschenbilder jederzeit benutzen, nicht nur an Leuchtfeuern. Momentan sind wir aber menschlich und brauchen das Menschenbild nicht. Überhaupt kann man auch problemlos eine ganze Zeit als Hülle spielen und ganz so oft findet man Menschenbilder auch nicht.

Wir verlassen die Hütte durch die Tür hinter dem Tisch, an dem zwei der Feuerhüterinnen sitzen. Hier kommen wir zu unserem ersten Leuchtfeuer, das wir mit Kreuz/A entfachen und uns durch abermaliges Drücken von Kreuz/A dransetzen. Das Leuchtfeuer hat mehrere Funktionen. Zum ersten heilt es uns komplett (falls wir eine Hülle sind aber nur so weit, wie unsere Maximallebensenergie geht) und repariert automatisch unsere Gegenstände – aber nur, solange sie nicht zerbrochen sind, in dem Fall müssen wir zu einem Schmied und Seelen bezahlen, wechselt also die Waffe, wenn die entsprechende Warnung erscheint. Falls wir sterben, erwachen wir am letzten Leuchtfeuer wieder zum Leben, an dem wir gesessen haben. Leuchtfeuer sind außerdem Schnellreisepunkte – wir können von jedem Feuer der Welt zu jedem anderen Feuer reisen. Zauberer, Kleriker und Pyromanten können an den Feuern ihre Zauber und Wunder „einstimmen“ – mit anderen Worten, sie wählen hier aus, welche der mitgeführten Zauber sie benutzen wollen. Ihre Zauberladungen werden auch wieder aufgefüllt, wenn sie am Feuer rasten. Man kann an Leuchtfeuern auf die Gegenstandskiste zugreifen, wo man Dinge einlagern kann und sollte, die man nicht braucht. Das ist wichtig, denn in Dark Souls 2 haben im Inventar mitgeführte Gegenstände ein Gewicht, das uns behindert, wenn es zu hoch ist. Man kann hier auch Dinge verbrennen, aber das ist momentan noch nicht so wichtig. Außerdem kann man hier auch Fackeln entzünden.

Was enorm wichtig ist: Jedesmal, wenn man sich an ein Feuer setzt, erwachen alle bereits besiegten Gegner (mit seltenen Ausnahmen) wieder zum Leben. Veteranen werden diese Mechanik kennen, doch in Dark Souls 2 gibt es einen Twist, denn dieses Spielchen geht nicht beliebig lange – hat man einen Feind in einem Areal zwischen 10 und 20 mal getötet, bleibt er auch weg. Das ist einerseits gut, um besonders schwere Stellen nach einer gewissen Zeit besser passieren zu können und gerade am Ende des Spiels flott durch die Gegend zu kommen, andererseits kann man nicht dieselben Feinde beliebig lange für Seelen und Items töten. Ein zweischneidiges Schwert. Es gibt später ein Item, das man verbrennen kann, damit die Feinde wieder erscheinen, dabei werden sie aber stärker.

Soviel erstmal zu den Leuchtfeuern. Wenn ihr euer Inventar sauber halten wollt, könnt ihr gleich das „Importierte Set“, das euer Charakter vor der Erstellung getragen hat, in die Gegenstandskiste verschieben, dann steht ihr wieder auf und geht weiter. Rechts des Feuers könnt ihr einen Karren zertrümmern und mit Kreuz/A die leuchtenden Objekte aufheben, es handelt sich um die Seele eines verlorenen Untoten und eine Fackel. Seelen wie diese könnt ihr benutzen, um euer Seelenkonto zu füllen, mit dem ihr leveln, einkaufen und upgraden könnt. Fackeln machen Licht – duh. Wenn ihr Start drückt und in den Bildschirm „Ausrüstung“ geht, seht ihr dort eine Zeitanzeige, wie lange eure Fackel noch Licht spendet.

Geht durch den Tunnel vor euch und ihr gelangt zu einem langen Weg mit vielen Nebeltoren links und rechts. Nebeltore zeigen oft an, dass es zu einem neuen und wichtigen Abschnitt geht, oftmals warten Bosse dahinter, die Gefahr besteht hier aber noch nicht. Wir treten durch den ersten Nebel links von uns. Ein Hinweis für Veteranen des Vorgängers: Man ist bei der Animation, durch den Nebel zu treten, NICHT mehr unverwundbar.

Die Stelen (eine stand auch beim Leuchtfeuer), geben uns Hinweise zur Steuerung. Wir streffen in dem Gang auf unsere ersten Gegner, normale Soldaten. Wir greifen den mit R1/RB an, bis er stirbt und erhalten unsere ersten Seelen. Den nächsten Feind sollen wir durch Drücken des rechten Analogsticks anvisieren. Normalerweise könnten wir mit dem Analogstick durch mehrere Ziele schalten, aber hier gibt es nur einen Feind. Tötet auch ihn. Wenn ihr wagemutig seid (jetzt geht das noch einigermaßen) könnt ihr versuchen, ihn zu umkreisen und ihm mit der Waffe in den Rücken zu schlagen. Ein sogenannter Backstab oder „kritischer Angriff“ richtet je nach Waffe sehr guten Schaden an und hat eine eigene Animation, doch Vorsicht, während dieser seid ihr nicht unverwundbar.

Im nächsten Bereich lauert ein Soldat links von uns, rechts gelangen wir zu einem Vorsprung und sehen unter uns eine große Kreatur an einem Strand – sieht aus wie die, welche die Fußspuren am Anfang hinterlassen hat. Es geht nach links, vor uns ist ein weiterer Soldat, der mit dem Rücken zu uns steht, also erledigen wir wir ihn mit einem Backstab. Oben finden wir bei einer Leiche einen Dolch – wenn ihr ein Zauberer oder ein Erkunder seid, habt ihr bereits einen, aber er ist erstmal eine nette Waffe für den Notfall. Außerdem können eure Waffen durch zu viel Benutzung kaputtgehen, also schadet es nicht, immer eine Reserve dabeizuhaben. Der Dolch richtet auch bei Backstabs mehr Schaden an als z.B. normale Schwerter.

Am Ende des Gangs links von uns steht ein Bogenschütze – mit einer behänden Rolle mit Kreis/B weichen wir seinem Pfeil aus, töten dann ihn und den Soldaten rechts hinter ihm. Die Stele weist uns darauf hin, dass wir mit dem Steuerkreuz die ausgewählte Waffe wechseln können – öffnet doch mal das Ausrüstungsmenü, platziert den eben gefundenen Dolch neben eurer Hauptwaffe und drückt dann auf dem Steuerkreuz nach rechts, um durchzuwechseln. Genau dasselbe geht auch in der linken Hand.

Links neben der Stele geht es eine Schräge hinauf und hinter der nächsten Stele (die uns beibringt, dass wir durch Drücken von Kreis/B einen kleinen Ausweichsprung nach hinten machen können) werden wir von einem Soldaten und einem Bogenschützen hinter ihm begrüßt. Das ist eine gute Gelegenheit, eines der wichtigsten Prinzipien von Dark Souls 2 zu verstehen: Lasst euch nicht in Gruppenkämpfe verwickeln! Wenn ihr hier einfach nur stehenbleibt und gegen den Soldaten kämpft, habt ihr schlechte Karten, denn die Pfeile des Schützen werden euch treffen. Geht stattdessen in den Gang zurück, aus dem ihr gerade kamt – der Soldat folgt euch und kann jetzt einzeln bekämpft werden, der Schütze wartet und wird danach geplättet. Bei der Leiche links findet ihr einen Lebensstein. Diese praktischen Objekte kann man benutzen, damit sich die Lebensenergie einigermaßen schnell wieder füllt.

Geht durch die Nebelwand und nach links zur Leiter. Hier ist ein Nest, aus dem zwei Stimmen dringen, dass wir ihnen etwas weiches und seidiges geben sollen, aber wir haben wohl noch nichts in der Art. Später können wir zurückkehren und tauschen. Benutzt die Leiter einmal, um sie herabzulassen, und noch einmal, um nach unten zu klettern. Währenddessen könnt ihr Kreis/B gedrückt halten, um die Leiter schnell runterzurutschen.

Geht unten ein Stück nach rechts und durch den nächsten Nebel. Die Stele hier lehrt uns, dass wir durch Drücken von Dreieck/Y die Waffe in unserer rechten Hand beidhändig führen können. Das hat den Vorteil, dass sie mehr Schaden anrichtet, aber den Nachteil, dass wir mit der linken Hand keinen Schild, keine Waffe, keinen Zauberbeschleuniger oder sonstwas benutzen können. Halten wir die Taste stattdessen, machen wir es genau umgekehrt und halten die linke Waffe mit beiden Händen. Es trotten zwei Soldaten an und werden von uns ausgeschaltet.

Die nächste Stele bringt uns bei, wie wir springen – wir müssen durch Halten von Kreis/B sprinten und dann den linken Analogstick drücken. Veteranen, die lieber das System aus dem ersten Teil wollen, können es in den Optionen unter „Sprungsteuerung“ umstellen – dann springt man, indem man während des Sprints nochmal Kreis/B drückt. Mit diesem Manöver geht es über die Lücke neben der Stele, drüben sammeln wir zweimal Gelbes Kraut bei einer Leiche ein und springen wieder zurück – eine tolle Gelegenheit, den Sprung zu versauen und die Trophäe für unseren ersten Tod in Dark Souls 2 zu kriegen! In dem Fall: Geht einfach vom Leuchtfeuer wieder zurück zum Ort des Todes und sammelt dort die grün leuchtende Kugel ein, um die Seelen zurückzukriegen. Sterbt ihr aber auf dem Weg nochmal, sind die Seelen futsch. Das gelbe Kraut ist übrigens eine Neuerung – Zauberer stellen damit einige Ladungen ihrer Zauber wieder her. Reservemunition, quasi.

Nun wieder raus zum Weg, an der Leiter vorbei und links durch den nächsten Nebel. Hier sehen wir einen Feind auf der anderen Seite eines Abgrunds. Die Stele rechts empfiehlt, wir sollen die Umgebung absuchen. Die Lösung hier ist: Wir können den auffälligen Baumstamm neben der Stele umtreten, um eine Brücke zu erschaffen, mit dieser gelangen wir auf die andere Seite und töten den Feind.

Vor uns können wir uns in die Grube fallen lassen, doch Vorsicht – hier lauert ein Soldat und ein Bogenschütze über uns, außerdem kriegen wir etwas Schaden durch den Fall ab. Tötet schnell den Soldaten, klettert dann die Leiter hoch und erledigt den Schützen. Spätestens jetzt könnt ihr euch mal einen Lebensstein gönnen, oder ihr seid wagemutig und macht so weiter. Wenn ihr den Lebensstein benutzen wollt, müsst ihr ihn im Ausrüstungsbildschirm auf einem der zehn Plätze unten platzieren. Im Spiel erscheint er nun unter eurem Waffen. Mit Steuerkreuz Unten könnt ihr zwischen den Items umschalten und dann das aktive Item mit Viereck/X benutzen.

Auf der anderen Seite des Nebels kommt von links ein Soldat, kurz hinter ihm können wir einen Baum umtreten und gelangen über ihn wieder zurück auf den Hauptweg. Wir haben alle Nebeltore abgeklappert, also gehen wir am hinteren Ende durch eine Höhle, bis wir vor uns die Sonne erstrahlen sehen – willkommen in Majula, dem Ausgangspunkt für unser weiteres Abenteuer.

Dark Souls 2 Komplettlösung

Dark Souls 2 Komplettlösung
Majula – Weg zum Wald der gefallenen Riesen
Wald der gefallenen Riesen – Zum Kardinalsturm
Wald der gefallenen Riesen – Zum Boss
Boss: Der letzte Riese
Boss: Der Verfolger
Heides Flammenturm
Boss: Drachenreiter
Der Weg zur Niemandswerft
Die Niemandswerft
Boss: Dehnwache
Die verlorene Festung – Weg vom Verfolger her
Die verlorene Festung – Weg von der Niemandswerft her
Die verlorene Festung – Wo beide Wege zusammenführen & Weg zum Boss
Boss: Ruinenwächter
Mondturm
Boss: Turm-Gargoyles
Boss: Alter Drachentöter
Boss: Verlorene Sünderin
Boss: Gerippefürsten
Boss: Mytha, die Unheilskönigin
Boss: Der Verkommene
Boss: Schmelzer-Dämon
Boss: Alter Eisenkönig
Boss: Skorpionin Najka
Boss: Freja, die Liebste des Herzogs
Boss: Drachenreiter (zu zweit)
Boss: Spiegelritter
Boss: Sangesdämonin
Boss: Velstadt, der Königs-Aegis
Boss: Vendrick
Boss: Nashandra

 

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