Dark Souls 3 im Stress-Test: Alles beim Alten, trotzdem geil!

Christopher Bahner

In den letzten Tagen hatten ausgewählte Spieler die Möglichkeit am ersten Stress-Test von Dark Souls 3 teilzunehmen. Auch wir haben es uns nicht nehmen lassen und das erbarmungslose Rollenspiel auf Herz und Nieren geprüft. Dabei haben wir viel Altbekanntes entdeckt und nur wenig Neues. Alle Details lest ihr im Artikel.

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Als alter Souls-Veteran hab ich mich wie ein Schnitzel auf diesen Stress-Test gefreut - und, so wie ich es mir dachte, hatte sich bereits nach den ersten Minuten das bekannte Souls-Feeling eingestellt. Weite Panoramen, versteinerte Drachen und jede Menge Skelett-Krieger, die mir das Leben rauben wollen. Willkommen in der rauen Welt von Dark Souls 3!

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Vertraute Gefilde

Während des Stress-Tests konnte man das Gebiet High Wall of Lothric erkunden, welches der Undead Burg aus dem ersten Dark Souls ähnelt. Eine riesige steinerne Burganlage mit verwinkelten Passagen. Grafisch präsentiert sich das Ganze im mittlerweile dritten Teil natürlich deutlich opulenter. Zur Auswahl standen vier vorgefertigte Klassen mit vorgefertigten Fähigkeiten und Waffen:

  • Wandering Knight: Ein Ritter mit starker Rüstung sowie Schild und Einhand-Schwert. Perfekt für Einsteiger geeignet.
  • Northern Warrior: Der Krieger mit Axt und Schild verfügt über hohe Lebensenergie.
  • Herald of White: Der auf Willenskraft spezialisierte Herold benutzt Einhand-Hammer sowie Heil-und Kampfzauber.
  • Academy Assassin: Der Assassine könnte glatt aus Bloodborne stammen und spielt sich mit Speer und arkanen Zaubern am anspruchsvollsten.

Dark Souls 3: Wandering Knight
Dark Souls 3: Wandering Knight
Dark Souls 3: Northern Warrior
Dark Souls 3: Northern Warrior
Dark Souls 3: Herald of White
Dark Souls 3: Herald of White
Dark Souls 3: Academy Assassin
Dark Souls 3: Academy Assassin

Auf Charakter- oder Inventarverwaltung hatte man während des Tests keinen Zugriff. Vor allem wenn man die Reihe schon kennt, kommt man wieder sehr schnell ins Spiel. Atmosphäre, Gameplay und Steuerung haben sich gegenüber den Vorgängern kaum verändert. Ihr tastet euch langsam vor, besiegt Feinde, sammelt Seelen und achtet auf Hinterhalte oder die heimtückische Levelarchitektur mit versteckten Abgründen und Überraschungen. Auch ein Bosskampf durfte bestritten werden, welcher es bereits in sich hatte. Der „Dancer of the Frigid Valley“ ist ein flinker Schwertkämpfer mit einigen fiesen Attacken und AOE-Angriffen.

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Hier fiel vor allem auf, dass die alte Zirkel-Taktik, mit denen man einen Großteil der Souls-Bosse besiegen kann, nicht mehr so reibungslos funktioniert. Vor allem die schnellen Rundum-Angriffe machen dieser Taktik immer wieder einen Strich durch die Rechnung. Der Schwierigkeitsgrad ist also nach wie vor hoch und muss sich vor dem der Vorgänger nicht verstecken. Auch normale Gegner wie ein deformierter Frostritter im Burgverließ haben mir alles abverlangt. Doch das Glücksgefühl nach gewonnenen Duellen sucht in anderen Spielen nach wie vor seinesgleichen.

Was ist neu bei Dark Souls 3?

Ein paar Neuerungen gibt es dann aber doch. Zum einen verfügt jede Klasse über eine neue Spezialaktion, die ihr über die linke hintere Schultertaste auslösen könnt. Der Ritter geht so in eine andere Kampfstellung, die ihn verwundbarer für Angriffe macht, aber auch mächtige Attacken zulässt. Der Krieger hingegen stößt einen Kampfschrei aus, der seine Angriffskraft vorübergehend erhöht. Zudem gibt es nun den Gegenstand Ember, der euch bei Benutzung die Kraft des Lord of Cinder verleiht. So steigt eure Lebensenergie und ihr könnt weiße Phantome zur Hilfe beschwören. Dementsprechend gibt es auch wieder die White Soapstones und Red Eye Orbs zum Helfen bzw. Einfallen in Welten anderer Spieler.

Fazit zum Stress-Test:

Dark Souls 3 geht kaum Risiken ein und verlässt sich auf seine Stärken mit nur wenigen Neuerungen und leicht verbesserter Grafik. Sowohl Atmosphäre als auch Spielbarkeit sind nach wie vor einwandfrei und machen Lust auf mehr. Jedoch hoffe ich auf ein paar mehr neue Impulse im fertigen Spiel, die das Hardcore-Rollenspiel weiter verbessern, denn ein gewisser Abnutzungseffekt macht sich im mittlerweile vierten Souls-Abenteuer schon breit. Profis wird in dem spielbaren Abschnitt kaum Neues geboten und mittlerweile sind einem so manche Mechanismen nur allzu vertraut und bieten kaum noch Überraschungen.

Ich freue mich trotzdem riesig auf Dark Souls 3 und bin gespannt auf das fertige Spiel, denn nach wie vor gibt es für mich kein vergleichsweise forderndes Rollenspiel auf dem Markt, das so mit Atmosphäre und Einzigartigkeit glänzt.

Wie gut kennst du Dark Souls? (Quiz)

Im kommenden Jahr geht Dark Souls mit dem dritten Teil in die nächste Runde. Du fühlst dich für das brutal harte Spiel gewappnet und hältst dich für den/die beste/n Dark-Souls-Spieler/in? Dann zeig uns, wie gut du die Serie wirklich kennst.

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