Dark Souls: Auf Twitch wird jetzt gemeinsam gestorben

Marco Schabel

Nach den erfolgreichen Projekten rund um Twitch Plays Pokémon wurde das Phänomen oft kopiert. Einige Spiele hat Twitch mittlerweile auf dem Buckel, ohne dabei noch einmal den Erfolg wiederholt zu haben. Twitch Plays Dark Souls verspricht aber genau das.

Wenn mehrere Leute sich einem Spiel widmen, spielen sie in der Regel zusammen. Im Falle von Dark Souls könnte man sagen, es wird zusammen auch oft gestorben. Wenn sich aber mehrere tausend Leute zusammentun, um Dark Souls mit Input-Lags, Stream-Delay und zig Kommandos zur gleichen Zeit zu spielen, dann ist der Tod vorprogrammiert. Das Action-Rollenspiel gilt für normale Spieler als eines der schwersten seiner Art der heutigen Zeit. Da scheint es unwahrscheinlich, dass sich jemand denkt: „Dark Souls nur mit Sprachsteuerung spielen kann jeder“, um daraufhin ein solches Twitch-Projekt zu starten.

Getan wurde es aber und erfreut sich auf dem Streaming-Dienst großer Beliebtheit. Bereits seit mehr als 20 Stunden versuchten bislang 320.000 Spieler das japanische Spiel, im Stil von Twitch Plays Pokemon, zu beenden. Weit gekommen sind sie allerdings noch nicht. Noch immer dümpelt der Held im Tutorial-Gebiet, dem Undead Asylum. Es ist nicht abzuschätzen, ob und wann das Kollektiv auch endlich den ersten Boss bezwingen wird, geschweige denn das Spiel beendet.

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Warum es nicht absehgbar ist? Dark Souls fordert schnelle Reaktionen, Taktik und Berechnung, sowie zum Teil sehr präzise Eingaben. In Twitch Plays werden diese Eingaben, jede einzelne, nicht nur von tausenden Leuten getätigt, sondern auch umgesetzt. Eine schnelle und präzise Spielweise ist dabei fast unmöglich. Ein Abstimmungs-System wie zeitweise für das Pokemon-Projekt genutzt würde wohl in noch mehr Toden enden. Aber genau das macht es auch so spannend anzusehen. Zur Erinnerung: Twitch Plays Pokémon hat uns vor mehr als einem Jahr ganze 17 Tage und 7 Stunden non-Stop beschäftigt.

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