Dauntless: Die perfekte Monster-Hunter-Alternative für PC-Spieler

Alexander Gehlsdorf

Wer kein PlayStation 4 besitzt, schaut seit Ende Januar mächtig in die Röhre, denn auf der Sony-Konsole haben die Spieler seitdem mit Monster Hunter World den Spaß ihres Lebens. Dank Dauntless kommen ab sofort aber endlich auch PC-Spieler auf ihre Kosten.

Der Welt geht es mal wieder nicht gut. Zerfetzt in zahlreiche fliegende Inseln, die nur von der Kraft des Aether in der Luft gehalten werden, wird ihre Existenz von den hungrigen Benehmoths bedroht. Die haben den köstliche Aether nämlich zum fressen gern. Blöd nur, dass ihre Gier die Grenzwelt zum Untergang verdammt, denn ohne Aether ist kein Leben möglich. Das Ziel ist also klar: Die Behemoths müssen sterben.

Dauntless - Eröffnungssequenz.

Umso passender, dass auch gleich der passende Slayer daherkommt, um den Behemoths ihren Appetit gründlich zu verderben: Du. Und ein paar deiner besten Freunde, denn Dauntless ist vor allem auf kooperatives Gameplay ausgelegt.

In Gruppen von bis zu vier Spielern nehmt ihr also die zahlreichen Inseln mit ihren unterschiedlichen Behemoths in Angriff. Das beste daran: Jedes Monster hat seine ganz eigenen Attacken und Verhaltensmuster, wodurch sich jeder Kampf wahrhaft einzigartig anfühlt. Pangar zum Beispiel rollt sich wie ein Igel zusammen, gräbt sich in den Boden ein und überrascht tollkühne Helden mit einem mächtigen Schlag seines Schwanzes.

Rezakiri hingegen geht auf eine simple Frage von Seiten der Entwickler zurück: „Wie würde sich ein Behemoth mit Bullet-Hell-Mechaniken anfühlen?“ Das übergroße Insekt flutet das Schlachtfeld also regelmäßig mit bunt rotierenden Aether-Strahlen und Energie-Kugeln, die deine Ausweich-Künste bis zum Äußersten testen.

Klappt es mit dem Ausweichen mal nicht, ist der Kampf jedoch nicht verloren. Deine Team-Kameraden können dich jederzeit wiederbeleben, insofern sie sich noch auf den Beinen befinden. Nur ein Detail kann dir zum Verhängnis werden: Das Bedrohungs-Meter. Dieses bewegt sich je nach Kampfverlauf zwischen 0 und 100 Prozent. Triffst du auf den Behemoth, gerät dieser in Rage oder fällt einer deiner Team-Kameraden, steigt dieser Wert an. Erreicht er sein Maximum, können deine Mitspieler nicht wiederbelebt werden und dein Team muss die Flucht ergreifen.

Habt ihr trotz aller Widrigkeiten Erfolg im Kampf, nimmst du wertvolle Beute mit nach Hause. Allerdings keine legendären Waffen und Rüstungen, sondern lediglich Crafting-Materialien, aus denen du dir eben jene selbst herstellen kannst. Mit diesen lässt sich dann auch dein Slayer in die gewünschte Richtung spezialisieren, denn klassische Charakterwerte gibt es nicht. Deine Ausrüstung bestimmt deinen Spielstil.

Dass ein einzelner Anlauf auf einen Behemoth dabei nicht ausreichen wird, um ein gesamtes Rüstungs-Set zu vervollständigen, dürfte selbstverständlich sein. Daraus ergibt sich folglich der bekannte Gameplay-Loop: Behemoth töten, Behemoth noch mal töten, Behemoth abermals töten, Rüstungs-Set craften, stärkeren Behemoth töten und immer so weiter.

Dauntless - Open Beta - Trailer.

Dauntless verzichtet komplett auf Zwischengegner oder einfache Mobs und konzentriert sich ganz auf das, was die Spieler wirklich wollen: Bockschwere Bosskämpfe. Die Entwickler machen kein Geheimnis daraus, große Fans von Spielen wie Monster Hunter und Dark Souls zu sein und dass genau diese Begeisterung in Dauntless geflossen ist.

Wenn du am eigenen Leib spüren möchtest, ob du das Zeug zum Slayer hast, kannst du Dauntless ab sofort kostenlos in der offenen Beta ausprobieren. Anmelden kannst du dich dafür auf der offiziellen Webseite.

Zu den Kommentaren

Kommentare zu diesem Artikel

Neue Artikel von GIGA GAMES

* Werbung