Dear Esther

Jonas Wekenborg 2

Dear Esther ist ein Experiment. Vielmehr als das allerdings, immerhin verkaufte sich das Indie-Adventure bereits in den ersten sechs Stunden nach Release über 16.000 Mal, so dass die Produktionskosten bereits gedeckt sind.

Aber was verbirgt sich hinter dem Titel, der am Valentinstag released wurde? Dear Esther ist ein Adventure mit aufwendigen und hochauflösenden Texturen und kann so bereits mit Tripple-A-Titeln wie Skyrim und Battlefield 3 mithalten.

Dabei steuert ihr einen gestrandeten Mann, der auf einer verlassenen Insel landet und den Aufzeichnungen eines längst begrabenen Erkunders folgt. Der Fokus des Spiels liegt dabei stark auf der Erkundung der Insel. Nebenher lernt ihr euren Protagonisten kennen und versteht, warum ihr hier seid und was das hier überhaupt ist.

Dabei stellt jede Erkundung ein eigenes Abenteuer dar und während eurer Reise werdet ihr euch des Öfteren die Frage stellen, was real ist und was nur eurer Einbildung entspringt. Und wer ist Esther, die euch hierher berufen hat?

Die Idee von Dear Esther stammt von Dan Pitchbeck, der das Spiel für die Universität von Porthsmouth als experimentelle Studie zu Gameplay und Storytelling anlegte.

Ursprünglich auf der Source Engine als Mod für Half-Life 2 entwickelt, wurde das ambitionierte Projekt bald vom professionellen Game Artist Robert Briscoe aufgegriffen und mit aufwendigen Texturen überarbeitet.

Mit Hilfe der Unterstützung von Valve und der großen Community hinter den Moddern schaffte es Dear Esther schließlich zu einem erfolgreichen Titel zu werden, der sogar vom Independent Games Fund subventioniert wurde.

Neben der bestechenden Grafik glänzt Dear Esther durch einen exzellent durchkomponierten Soundtrack, der die Einsamkeit und Irrealität der Insel unglaublich gut unterstreicht.

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