Chaotisches DOTA 2-Turnier endet mit "verlorener" Hardware

Annika Schumann

Zuerst wurde Live-Stream-Host James Harding beim Shanghai Major-Turnier von DOTA 2 gefeuert und nun endet es mit einem großen Skandal. Die Hardware aus den Hotel-Trainingsräumen ist „verloren gegangen“.

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Der Rauswurf von Harding sorgte für einige Furore, denn Gabe Newell höchstpersönlich hat ihn seines Amtes enthoben. Doch wer glaubt, dass das bereits der Höhepunkt der Skandale während des Shanghai Major-Turniers von DOTA 2 war, der irrt. Wie sich nun herausgestellt hat, ist die Trainingshardware aus den Räumen des Marriott-Hotels nach dem Finale verschwunden.

Es geht um mehrere tausend Gerätschaften – und somit sehr viel Geld. Die Spieler sind dementsprechend rasend wütend, doch das Hotel versuchte zu schlichten. Offenbar sei eine Drittfirma zum Aufräumen der Räume beauftragt worden. Dies geschah jedoch ohne Absprache mit dem Turnier-Veranstalter. Während zwischenzeitlich ein Teil der Ausrüstung in Kartons auf den Hotelfluren wieder aufgetaucht ist, möchte das Hotel die entstandenen Kosten für etwaig nicht mehr auffindbare Geräte übernehmen. In Reaktion auf die Zustände und Skandale hat Valve verkündet, dass sich das Unternehmen in Zukunft wieder mehr in solche Veranstaltungen integrieren möchte. So soll sichergestellt werden, dass die Turniere wieder eine gelungene und hochwertige Erfahrung für alle Teilnehmer und die Fans darstellen.

Quellen: Kotaku, Teamsecretdota2

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