„Der Fall John Yesterday“ von Crimson Cow, den Machern von Adventures wie „Runaway“ und „The Next Big Thing“, ist eine kleine Überraschung zwischen Daedalics und Dtps Ringen um den Point and Click-Thron. Ob es auch eine kleine Sensation ist, klärt unsere Vorschau.

 

Der Fall John Yesterday

Facts 

Während uns Daedalic dieser Tage mit einem Adventure-Hit nach dem nächsten zubombt und Dtp ihren Platz dazwischen suchen, hält sich Crimson Cow, die zuletzt mit „The Next Big Thing“ ihren Stand in der Abenteurer-Gemeinschaft klarstellten, ein wenig bedeckt. Dies soll „Der Fall John Yesterday“ jetzt ändern.

John Yesterday, ein Mann, der seinem Namen alle Ehre macht. Nach seinen Nachforschungen über eine satanische Sekte in Paris verliert der junge Mann sein Gedächtnis. Doch nicht einfach so, denn zuvor hat er versucht, sich mit einem Mundvoll Quecksilber das Leben zu nehmen. Klarer Fall von Burnout-Syndrom.

Dass Quecksilber auch im weiteren Verlauf, in dem wir den rehabilitierten Religionswissenschaftler spielen, eine entscheidende Rolle spielt, und der Selbstmord auch irgendwie gar nicht gewollt war – „Vielleicht ist ja auch ein Thermometer zerbrochen, in mein Glas Wasser gelaufen und ich habe es getrunken“ – wird uns erst bei Wiederaufnahme der gefährlichen Nachforschungen bewusst.

Der Fall, dem Yesterday nachgeht, wurde von seinem alten Freund Henry White jr. in Auftrag gegeben. Den Anlass gibt sein unglückliches Zusammentreffen mit einem verrückten Prediger des Ordens des Fleisches, dem Henry während seiner Jugendarbeit bei einer Obdachlosen-Hilfsorganisation in die Finger fällt. Fortan überschlagen sich die Ereignisse, Morde sind an der Tagesordnung und aus Freunden werden erbitterte Feinde.