Nach den letzten Fehlern hat sich Entwickler Bungie eigentlich zum Vorsatz genommen, transparenter mit seinen Fans zu kommunizieren. Wie viel wir aber anscheinend über Destiny 2 gar nicht wissen, offenbart sich erst so langsam.

 
Destiny 2
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Der Kotaku-Redakteur Jason Schreier ist zu Gast bei der Neujahrsausgabe des Destiny Tracker Podcasts gewesen. Dort kam er erneut auf seine Recherchen zu den Produktionshintergründen von Destiny 2 zu sprechen und erzählte auch ein paar neue Informationen. Die wichtigsten Statements hat ein Reddit-User zusammengefasst.

Auch der Fluch des Osiris-DLC blieb nicht ohne Kritik, da er für Nicht-Besitzer viele Probleme mit sich brachte:

Destiny 2 - Erweiterung 1: Fluch des Osiris - Launch Trailer

So hat es - im Gegensatz zu der Aussage von Publisher Activision - sehr wohl immensen Zeitdruck bei der Entwicklung gegeben. „Ich denke, dass (Destiny 2) in einer sehr kleinen Zeitspanne produziert worden ist“, sagte Schreier. Mitten drin hätte das Spiel auch noch einen gesamten Reboot erhalten sollen und der Game Director sei 16 Monate vor dem Release noch ausgetauscht worden.

Darüber hinaus erklärte der Redakteur, dass es sich um den unter Spielern verhassten Eververse-Shop um eine zeittechnische Notlösung gehandelt hat. Anstatt sich einen riesigen Aufwand mit neuem Content zu machen, entschied sich der Entwickler einfach den Shop mit wenigen Neuerungen einzuführen. „(Die Entwickler) sagten, sie würden kleinere Sachen produzieren und den Eververse aufstellen, um Geld auf diesem Weg zu machen und Activision sagte Okay“, so Schreier. Das war dann der Deal.

Falls du noch Nachhilfe für das Endgame brauchen solltest:

Mass Effect Andromeda litt unter ähnlichen Problemen, obwohl Entwickler BioWare noch 2 Monate mehr Zeit als Bungie bis zum Release hatte. Findest du, dass Destiny 2 seine kurze Produktionszeit anzumerken ist? Was hältst du von dem Eververse-Shop? Sag uns deine Meinung!