Destiny 2: Bannwelle und Frustration beim Sci-Fi-Shooter

Marcel-André Wuttig

Gestern startete Destiny 2 endlich auch auf dem PC veröffentlicht, nur leider führte der PC-Release für die viele Spieler zu großer Enttäuschung und Frustration.

Das bisher meistverkaufte Spiel des Jahres ist nun endlich auch für den PC erhältlich. Die Erwartungen sind groß, dass Bungies Sci-Fi-Shooter weiterhin Erfolge feiern wird. Doch leider scheint das Spiel zum PC-Release eher mit negativen Meldungen Schlagzeilen zu machen.

Wir haben Destiny 2 mit den Kollegen von Spieletipps und Gamona zusammen gespielt. 

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Schon das Eisenbanner-Event vor einigen Wochen sorgte bei Konsolenspielern für Frustration. Und auch PC-Spieler sind nicht gerade erfreut über den Sci-Fi-Shooter. So gibt es auf Reddit und im offiziellen Bungie-Forum etliche Einträge von Spielern, die behaupten, zu Unrecht gebannt worden zu sein. Es wird von hunderten Spielern berichtet, die gleich zum Launch der PC-Fassung nicht mehr weiterspielen konnten.

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Die meisten dieser User behaupten, dass sie nicht gegen die Richtlinien des Spiels verstoßen hätten. Das ist vor allem ärgerlich für jene, die über $100 für die limitierte Version von Destiny 2 ausgaben. Einige glauben, sie seien gebannt worden, weil sie verschiedene Software von Drittanbietern benutzten, um das Spiel aufzunehmen oder sich mit Freunden beim Zocken zu unterhalten.

Auf Twitter meldeten sich daraufhin Bungie-Mitarbeiter zu Wort und erklärten, dass es durchaus Software gebe, die nicht mit dem Spiel kompatibel sei. Jenen Spielern sei es jedoch gar nicht erst möglich, Destiny 2 auf dem PC zu starten. Gebannt wird dafür laut Bungie niemand. Eine Erklärung für die Bannwelle lieferten die Entwickler indes nicht.

Weitere Frustration bei PC-Spielern

Das ist aber nicht die einzige Diskussion, die Destinys PC-Version auslöste. So berichtet Kotaku, dass es in der PC-Version möglich sei, einen Aim-Assist (eine Zielhilfe) zu benutzen. Dieser ist eigentlich für die Nutzung von Controllern gedacht, um das Zielen damit zu erleichtern. Mithilfe von Adaptern sei es jedoch möglich, dem Spiel vorzutäuschen, dass statt Maus und Tastatur ein Controller benutzt werde. Der Aim-Assist wird dadurch automatisch aktiviert, was einigen Spielern unfaire Vorteile verschaffen könnte.

Auch diese Spiele waren zum Launch kontrovers. Du solltest ihnen aber eine zweite Chance geben!

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Laut Bungie gebe es derzeit keine Pläne, die Nutzung des Aim-Assist zu ändern. Die Entwickler haben zwar das Feedback zur Kenntnis genommen, finden aber, dass die Steuerung mit dem Controller in Destiny 2 durchaus gelungen sei.

Bungie sieht die Probleme also als nicht derart gravierend an. In der Tat sei es außerdem nicht gerade günstig oder einfach, das Spiel auszutricksen. Der nötige Adapter dafür kostet laut Kotaku zwischen $125 und $200. Außerdem müssten die Spieler mit einem signifikanten Lag rechnen, nutzten sie den Controller.

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